Ukraine

Die atlantische Presse besteht weiterhin darauf, dass die Verbrechen vom 2. Mai in Odessa durch einen zufälligen Brand ausgelöst worden wären, obwohl die zur Verfügung stehenden Bilder und Videos keinen Zweifel zulassen: die Opfer wurden gefoltert und dann hingerichtet, bevor man sie verbrannte. Wir veröffentlichen Informationen aus erster Hand über diese unter der direkten und persönlichen Autorität von dem Putschisten-Präsident Olexander Turtschinow und dem israelischen Oligarchen Ihor Kolomojisky geplante Operation.

 

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Der Putschisten-Präsident Olexander Turtschinow leitete das Planungstreffen des Massakers von Odessa.

Die folgenden Offenbarungen kommen von einem Informanten von einer der Repression-behörden des ukrainischen Staatsapparats. Aus naheliegenden Gründen bat er um Anonymität. Es gibt mit Sicherheit Verwaltungs-Offiziere in Kiew, die die Gewalt verurteilen die am 2. Mai 2014 in Odessa und im ganzen Land verübt worden ist [1].

Nach dem Verlust der Krim und dem Volksaufstand in Mariupol wurde Odessa der einzige Zugang zum Meer des ukrainischen Staates, was aus ihm die zweitwichtigste Stadt des Landes nach Kiew macht.

Zehn Tage vor der Tragödie fand ein geheimes Treffen in Kiew statt, unter dem Vorsitz des amtlichen Präsidenten Olexander Turtschinow, um einen Sondereinsatz in Odessa zu organisieren. Anwesend waren: Arsen Borisowitsch Awakow, Innenminister, Valentin Nalivaitschenko, Leiter des Sicherheitsdienstes und Andriy Parubiy, Sekretär des Rates der Verteidigung und der nationalen Sicherheit. Der ukrainische Oligarch Ihor Kolomojisky [2], von den Behörden von Kiew an die Spitze der regionalen Verwaltung von Dnepropetrowsk gestellt, wurde für die Organisation dieser Operation konsultiert.

Während des Treffens hätte Arsen Awakow die Verwendung von Schlägern vorgeschlagen, die in den Reihen der Anhänger eines Fußball-Clubs operieren, und als "Ultras" bezeichnet werden. Seit der Zeit, als er die Regionalverwaltung von Charkow leitete, arbeitete er immer eng mit den Führern der Fußball-Clubanhänger zusammen, die er von seinem neuen Wohnsitz aus in Italien weiterhin subventionierte. [3]

Es war Kolomojisky, der das 1. Bataillon des Dnjepr von seiner persönlichen Wache erbracht hat, und es vorübergehend unter das Kommando der Odessa-Polizeioffiziere gestellt hat. Er gestattete auch die Barzahlung einer Prämie von $ 5.000 für jeden pro-russischen getöteten Separatisten während der Operation.

Weiterlesen: Massaker von Odessa von der Spitze des ukrainischen Staates organisiert

Das ist die Losung zur aktuellen politischen Stunde. Jetzt kommt es darauf an, dass auch wir Arbeiter und Kommunisten in Deutschland diejenigen Unterstützen, die gegen den Faschismus kämpfen! Nicht zuletzt auch deshalb, weil der deutsche Imperialismus der aktivste Unterstützer der Bandera-Faschisten in der Ukraine ist.

Deshalb lasst uns unsere solidarische Unterstützung in die Ukraine tragen, lasst uns die aktiven Widerstandskämpfer gegen Reaktion und Faschismus unterstützen. Unterstützen wir auch die Opfer der faschistischen Terror-Angriffe.

Deshalb spendet für die antifaschisten und kommunistischen Organisationen in und für die Ukraine!
Jeder Cent hilft! Sammelt Spenden bei euren Nachbarn, Freunden, Bekannten und Kollegen!


Ihr könnt direkt spenden an:

Konto: VzFuVpL

IBAN: DE2730050110

(Stadtsparkasse Düsseldorf)
Verwendungszweck: "Solidaritaet Ukraine"

Die Spenden werden aufgeteilt an den antifaschistischen Stab für die Ukraine (http://kommunistische-initiative.de/index.php/nachrichten/ukraine/1726-interview-antifaschistischer-stab-fuer-die-ukraine) und für die Arbeiterfront der Union der Kommunisten in der Ukraine (http://kommunistische-initiative.de/index.php/nachrichten/ukraine/1697-erklaerung-der-kommunistischen-und-arbeiterparteien-ueber-die-gefahr-des-faschismus-und-die-organisation-des-antifaschistischen-kampfes).

Am 9. Mai 1945, während die rote Fahne schon am Reichstag wehte, kapitulierte die faschistische Wehrmacht. Damit wurde das Ende des 2. Weltkrieges in Europa und die Zerschlagung des Faschismus eingeläutet.

Faschismus und Krieg entsprangen der Ausbeutergesellschaft und dem Kapital, sie bedrohen nach wie vor die Völker, 69 Jahre nach dem Antifaschistischen Sieg.

Am Freitag, den 9. Mai 2014, wurde am Sitz des ZK der KKE unter der Schirmherrschaft der Griechischen Vereinigung der Widerstandskämpfer und der Kämpfer der Demokratischen Armee Griechenlands (PEAEA-DSE) ein Runder Tisch zum Thema „Gefahren des Faschismus in Europa“ durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde von Christos Tzitzilonis, Präsident der Vereinigung PEAEA-DSE, eröffnet, während Dimitris Koutsoumbas, Generalsekretär des ZK der KKE das einführende Referat hielt. Er betonte unter anderem:

„Knapp 70 Jahre später unternehmen bestimmte Kreise Alles, um die Flamme der wahren Geschichte, die mit dem Blut der Völker geschrieben wurde, zu erloschen. Sie versuchen mit allen Mitteln die Geschichte zu verfälschen, die faschistischen Gräueltaten indirekt oder direkt zu rechtfertigen. Führende Rolle bei der schwarzen Propaganda spielen die imperialistischen Zentren, mit der EU an der Spitze. Die EU hat es dazu gebracht, den 9. Mai, den Tag des Antifaschistischen Sieges der Völker, als „Europatag“ einzuführen. Sie versucht den antifaschistischen Charakter dieses Jahrestages vom Gedächtnis der Völker Europas zu löschen. Bei dieser schmutzigen, verleumderischen ideologisch-politischen Kampagne zögern sie nicht, den Faschismus mit dem Kommunismus gleichzusetzen. Gleichzeitig haben die EU und die USA gar keinen Skrupel, die reaktionärsten Kräfte, die putschartig die Regierung der Ukraine übernahmen, zu unterstützen, wie auch früher in den baltischen Ländern, um ihre geopolitischen Interessen in der eurasischen Region zu fördern. In diesen Ländern wird in den letzten 25 Jahren, nach dem Umsturz des Sozialismus und der Auflösung der UdSSR, eine systematische ideologische antikommunistische Gehirnwäsche durchgeführt. Dadurch werden die „SS-Legionen“ und die anderen bewaffneten profaschistischen Gruppen als „Befreier“ des Landes vom Bolschewismus dargestellt.

Trotz ihrer Lügen und Hasstiraden werden sie die objektive Realität nicht ändern. 69 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zollen Millionen Menschen auf der ganzen Welt dem aufopferungsvollen Beitrag der kommunistischen Bewegung am Sieg gegen den Faschismus Respekt und Anerkennung. Hauptkraft dieses überwältigenden Kampfes waren die kommunistischen Parteien, mit der Partei der Bolschewiki an der Spitze. Millionen Kommunisten und Kommunistinnen opferten ihr Leben für eine bessere Welt“.

 

Weiterlesen: Runder Tisch über die Gefahren des Faschismus

Heute hat in den Gebieten Donetzk und Lugansk der Ost-Ukraine der Volksentscheid stattgefunden, bei dem die Menschen abstimmen sollten: Soll unsere Region als ein Teil der Ukraine bleiben oder soll sie ein unabhängiger Staat sein.


Die Ergebnisse vom Volksentscheid werden erst morgen bekanntgegeben, aber schon jetzt berichten die Beobachter aus vielen Städten der Gebiete Donetzk und Lugansk über die hohe Wahlbeteiligung (70% und mehr). Es ist schon abzusehen, dass eine überwältigende Mehrheit für die Unabhängigkeit von der Ukraine gestimmt haben. Erste Hochrechnungen kommen auf 90% Ja-Stimmen.

Das ist nur verständlich, denn die Arbeiter der hochindustriellen Ost-Ukraine wollen und können nicht mehr unter der Knechtung der reaktionären und faschistischen Kräfte weiterleben, besonders nach dem Massaker in Odessa am 2. Mai und in Mariupol am 9. Mai - bei dem weitere 50 Menschen ermordet wurden.


Der Volksentscheid findet in einer Kriegssituation statt. Die antifaschistischen Selbstschutzgruppen kämpfen in dieser Zeit gegen die Armee aus Kiew und gegen die faschistischen bewaffneten Gruppen. Besonders um die Stadt Slavjansk wird erbittert gekämpft.


In manchen Städten, wie, z.B. Krasnoarmeisk, griffen die faschistische Banden Menschen an, die zum Volksentscheid gehen wollten, einige wurden ermordert oder verletzt. Dazu gibt es wieder viele Videobeweise, wie z.B. hier: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uuOW7Zt-7rE

Die bürgerliche Macht der West-Ukrainischen Bourgeoisie bedient sich der barbarischten Elemente, den Reaktionären und Faschisten, um ihre arbeiterfeindliche Politik mit Waffengewalt durchzubringen. Sie versuchen durch Terror die demokratische Volksentscheidung verhindern. Dabei werden sie von europäischen Politikern unterstützt, die bereits verkünden, dass der Volksentscheid "nicht legitim" sei.

Das Pogrom und die Brandstiftung, die von den ukrainischen Faschisten in Odessa verübt wurde, sowie wie die Reaktion der offiziellen „Politiker“ lassen keinen Zweifel mehr an der faschistischen Natur der Kiewer Junta. Die RKAP warnte bereits 1991 vor den Gefahren des Kapitalismus, aber die Hoffnung vieler betrogener Menschen, im Kapitalismus ein besseres Leben für sich zu gestalten, überzog die gesamte Sowjetunion mit Blut. Heute erreichte die Plage Odessa. Am 2. Mai haben die Bandera-Anhänger und die von ihrer Propaganda belogenen jungen Menschen 46 unbewaffnete Menschen im Gewerkschaftshaus bei lebendigem Leibe verbrannt. 8 Leute starben als sie aus dem brennendem Haus gesprungen sind. Die Faschisten warfen Brandflaschen und Gasgranaten ins Gebäude. Die in gelb-blaue Fahnen gewickelten Schufte verspotteten die Toten. In grausamen Auseinandersetzungen mit Faschisten wurden mehr als 200 Menschen von Messerstichen und Kugeln verletzt und suchten medizinische Hilfe. Darunter waren 20 Polizisten, die anscheinend nicht genau wussten, was sie tun sollen und das Pogrom nicht aufhielten.

Der Kapitalismus kann immer zum Faschismus führen. Die Herren, die den Kapitalismus in allen Ländern der Sowjetunion am Anfang der 1990er restauriert haben, starteten eine endlose Kette der Tragödien, die vielen Völkern der UdSSR das Leben zerstörte. In dieser Kette sind Sumgait und Karabach, Tadschikistan und Pridnestrowje, Abchasien und Tschetschenien und andere Brandherde blutiger zwischennationaler Kämpfe, genauso reihen sich ein, die Erschießungen der Arbeiter und Kommunisten innerhalb der eigenen Nation, wie z.B. im Obersten Sowjet im Oktober 1993 oder der Arbeiter in Zhanaozen (Kasachstan) 2011. Sie verübten ihre blutigen Taten und schrien dabei über Freiheit, Demokratie, 100 Sorten von Wurst im Supermarkt und die große Nützlichkeit des Privateigentums. Heute ist die scheußliche Frucht der terroristischen Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischen Kreise des ukrainischen Finanzkapital unter Anleitung und Unterstützung der Imperialisten der USA und Europa gereift und bringt die tödliche Infektion in die ganze Gesellschaft.

Bewohner der Stadt Odessa gehen davon aus, dass die Bandera-Anhänger und Fußballfans von Eduard Gurwits, ihrem früheren Bürgermeister, Banditen und Zionisten, heute Abgeordneter der faschistischen Rada, massenhaft nach Odessa gekarrt wurden und er der Organisator ist. Man nennt ihn nicht zufällig „die Kröte“. So nannten die Beschützer von Odessa im Großen Vaterländischen Krieg die Faschisten, vor denen sie ihre Stadt 1941 verteidigten. Es ist kein Zufall, dass die faschistischen Missgeburten von den Oligarchen finanziert wurden und die Gouverneure eine faschistische Diktatur entsandten, die ihren Umzug ins Grab mit Fackelzügen, Morden und Brandstiftungen begonnen haben. Sie schlagen das eigene Volk, die Ukrainer töten Ukrainer, aber die Trennlinie verläuft eigentlich nur zwischen den Klassen.

Die verlogene Junta versucht die Schuld für den Massenmord auf die Eingeschlossenen und Verbrannten selbst umzulegen oder auf die Polizei. Diese Handschrift ist aber eine bekannte. Die faschistische Brandstiftung am Reichstag und die Beschuldigung der Kommunisten an dieser Brandstiftung, die durch SS-Bandera-Gruppen verbrannten Bewohner des belorussischen Chatyn, die Ermordeten in den Gaskammern und Verbrannten in den Krematorien, unbewaffnete Menschen, die Alten, die Frauen und Kinder. Die Sowjet-Menschen wissen das und sollen der jungen Generation diese Erinnerung an den Faschismus weitergeben: über das Blut der vielen Millionen Menschen, die starben für die Befreiung der Welt von der faschistischen Pest, die in Konzentrationslagern vernichtet wurden, Erschossene, lebendig Begrabene, ermordet von den ekelhaften Händen der europäischen Faschisten und ihren Kollaborateuren – Polizisten, Verrätern, Bandera- und Wlassow-Anhänger. Auch damals war es Klassenkampf – Es war und ist der Prüfstein, das Verhältnis zum sowjetischen Staat der Arbeiter und Bauern.

Odessa hat viel Elend erlebt. Deswegen schätzen seine Bürger besonders den Frieden. Aber die Geduld der Bürger erreicht ihre Grenze. Die Fähigkeit zur Solidarität zeigten die Odessiten in einem schwierigen Moment, an einem Tag sammelten sie alles, was nötig ist, um die Verletzten zu versorgen. Hunderte Menschen gaben ihr Blut für die Verletzten. Aber um die Faschisten zu stoppen, braucht man Kraft. Die Kraft der Organisation – Hauptwaffe des Proletarier und oft auch die direkte Kraft der Waffen. Bewaffne dich, proletarisches Odessa! Bewaffnet euch, proletarische Kräfte der Ukraine, Russland, anderer Republiken der Sowjetunion! Auf zum antifaschistischen Kampf, entwickelt den Kampf gegen die Quelle des Faschismus – gegen den Kapitalismus, ukrainischen, russischen oder jeden anderen.

Wir rufen Militär und Polizei der Ukraine auf, die Befehle der faschistischen Junta zu missachten und auf die Seite des Volkes überzugehen. Es gibt keine Neutralen in einem Bürgerkrieg. Nicht der Tod ist schlimm, schlimm ist das Leben unter den Faschisten. Steh auf, Volk! Beschütze deine „Mama“ Odessa und deine Mutter-Heimat! Bekämpfe die faschistischen Kröten! Wir befreien die Ukraine von der faschistischen Pest! Das sonnige Odessa war und wird wieder friedlich, sowjetisch und sozialistisch!

Auch die Sowjetunion wird wiedergeboren, der Staat der Arbeiter, der Sieger über den Faschismus!

ROTFRONT!


4. Mai 2014.

 

(Quelle: http://rkrp-rpk.ru/content/view/11043/1/)