Ukraine

Panzer der Donezker Volkswehr am Lenin-Platz von Kramatorsk. Foto: YoutubeDie Truppen des Kiewer Regimes haben nach einer wochenlangen Belagerung und Bombardierung die Stadt Slowjansk eingenommen. Die Kämpfer der Donezker Volksrepublik hätten die Stadt verlassen, auf dem Rathaus sei die ukrainische Fahne gehisst worden, hieß es auch aus russischen Medien. Der Fernsehsender Kanal 1 zitierte Sprecher der Volksrepublik mit den Worten »Das ukrainische Militär hat die Kontrolle über Slowjansk. Am frühen Morgen waren die Selbstverteidigungskämpfer gezwungen, die Stadt zu verlassen.« Die Entscheidung sei gefallen, nachdem die Truppen des Regimes mit Panzern in die Stadtviertel eingedrungen seien und Straßenkämpfe begonnen hätten. Die Donezker Kämpfer schlugen sich nach Kramatorsk durch, hieß es weiter. Doch Stunden später wurde auch dieser Ort von der Armee des Regimes besetzt.

Die Stimme Russlands berichtete unter Berufung auf ukrainische Medien zunächst, eine Panzerwagen-Kolonne der Donezker Volkswehr habe sich durch die Reihen der ukrainischen Milizen nach Kramatorsk durchgeschlagen. Twitter-Nutzer berichteten von 50 Militärfahrzeugen, die über Felder zum lokalen Volkswehrstab nach Kramatorsk durchgekommen seien. Dabei hätten sie ununterbrochen unter dem Beschuss der ukrainischen Truppen gestanden. Später hätten sich die Kämpfer der Volkswehr dann nach Donezk zurückgezogen.

Dort nehme man jetzt im Voraus vorbereitete Stellungen ein, erklärten Vertreter der Volksrepublik Donezk einem Bericht von RIA Nowosti zufolge. »Wir waren auf diese Variante gefasst, weil uns eine Gruppierung gegenüber steht, die Zehntausende Soldaten und Dutzende von Kampffahrzeugen zählt«, hieß es in einer Mitteilung, die von Vertretern des Premiers der Donezker Volksrepublik, Alexander Borodai, verbreitet wurde.

Quellen: RT, Stimme Russlands, RIA Nowosti / RedGlobe

(http://www.redglobe.de/europa/ukraine/9819-ukrainische-truppen-erobern-slowjansk)

Genossen!

Unsere Brüder und Schwestern! Die Bergleute und die Lehrer, die Arbeiter in den Betrieben und die Angestellten in den Handelsunternehmen, die Mediziner, die Pfleger und die Bauern, die Studenten und Intellektuellen, die Jugendlichen und Alten. Alle, deren Hände mit Hornhaut bedeckt ist und deren Kopf mit Arbeit beschäftigt ist. Alle, die Brot mit harter Arbeit verdienen, deren Schicksal die ewige Arbeit, Schweiß und Tränen ist!

 

Wir, die Aktivisten der Organisation „Arbeiterfront der Ukraine“, rufen euch in der schwierigen und harten Stunde auf. Alles, wofür unsere Vorfahren starben, wofür 27 Millionen Söhne und Töchter unserer Heimat im Großen Vaterländischen Krieg ihr Leben opferten, haben wir versäumt. Sie opferten sich für uns, ihre Nachkommen. Sie liebten das Leben genauso stark wie wir. Aber sie gaben dieses Leben für uns.

 

Damit wir kein Elend, keine Arbeitslosigkeit und Erniedrigung erfahren. Damit wir die Schrecken des Kapitalismus nicht erleben müssen. Drei Generationen von Sowjetmenschen konnten alle Errungenschaften des Sozialismus genießen: den garantierten Arbeitsplatz, einen guten Lohn, kostenlose Wohnung, Bildung, Medizin; ein wohlhabendes Leben, Sicherheit, die Möglichkeiten eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln und die eigene Karriere zu bauen. Das hatten wir alles – und das alles haben wir so töricht aufgegeben! Das alles haben wir an die gemeinsten und unwürdigsten Menschen geschenkt, an die, die in jeder Gesellschaft nur Abschaum sind.

 

23 Jahre des Kapitalismus in der Ukraine zeigten, dass er vollständig bankrott ist. Der Kapitalismus wurde in der Ukraine und in Russland bereits 1917 überflüssig. Bereits damals war der Rahmen des Kapitalismus zu eng für das Land. In sieben Jahrzehnten der Sowjetmacht sind die Produktivkräfte des Volkes unglaublich gewachsen. Wenn man jetzt versucht die ukrainische Industrie, Landwirtschaft, Wissenschaft, sprich die ganze Wirtschaft, in die Zelle des Privateigentums hinein zu quetschen, ist es dasselbe, als wenn man einen Erwachsenen in die Babywiege legt.

 

Man kann ihn da hineinquetschen, aber dazu muss man ihm Arme und Beine amputieren. Genau das können wir jetzt in Russland und noch viel mehr in der Ukraine beobachten. Die neue ukrainische Bourgeoisie nutzt die Macht und die Gewalt dafür, die Produktivkräfte des Volkes zu vernichten, die Werke zu schließen, die Arbeiterklasse zu bekämpfen.

 

Im Jahre 1991, als die „unabhängige“ Ukraine ihre ersten Schritte machte und die kapitalistische Verhältnisse wiederhergestellt wurden, hatte das Land jedoch alle Möglichkeiten gehabt, um ein hochentwickeltes kapitalistisches Land in Europa zu werden. Es hätte ein Land werden können, das genauso stark und sogar noch weiter entwickelt ist als die heutigen Wirtschaftsmonster: Deutschland, Frankreich, Großbritannien.

Weiterlesen: Manifest der Arbeiterfront der Ukraine

Am 08.06.2014 hat die ukrainische Armee einen massive Artillerie-Beschuss der kleiner Stadt Slavjansk vorgenommen. Es gibt mehrere Tote und Verletzte, die genaue Anzahl ist unbekannt. Alles nur Zivilbevölkerung, es wurde auf Wohnvierteln, auf normale administrative- und Schulgebäuden geschossen. Die Selbstschützer waren nicht in der Stadt stationiert.

Dieser feige Angriff war ein Terror-Beschuss, um die Zivilbevölkerung einzuschüchtern.
Es brennen viele Häuser, Fabriken usw.

Hier ist ein Video mit einigen brennenden und zerstörten Gebäuden, es gibt auch mehrere andere:

Die reaktionäre Junta in Kiew setzt den Krieg gegen das eigenen Volk fort. Der Krieg im Süd-Osten wird nun mit allen militärischen Mittel geführt, Dörfer und kleine Städte werden von Panzern, Artillerie, „Grad“ und Kampfflugzeugen bombardiert. Die Bevölkerung erlebt jeden Tag Terror von der „Nationalen Garde“ (legalisierte, faschistische und bewaffnete Gruppen) und Bombardierungen. Es gibt bereits tausende Flüchtlinge, die zu der Krim, nach Russland aber auch in die Zentralukraine fliehen.

 

Am 02.06 haben die Faschisten ein weiteres Kriegsverbrechen begangen. Von Kampfflugzeug wurde ein administratives Gebäude im Zentrum von Lugansk bombardiert (Stadtadministration), es gab mehrere zivile Opfer. Wie später festgestellt wurde, gehörte die Munitionsart zu den Streubomben. Nach der Explosion der Streubombe bleiben einige Bestandteile scharf und können später  noch explodieren, ebenso wie normale Kriegsminen. In Zentrum von Lugansk wurde eine Schutzzone errichtet, wo die Bürger nicht rein dürfen, bevor die Reste der Streubomben gefunden und entschärft werden.

 

Die ukrainische Regierung gibt es nicht gerne zu, dass diese Art von Munition gebraucht wurde, aber es gab mehrere Zeugenberichte, Videos und Bilder dazu; außerdem hat vor kurzem ein Mitglied der Kiew-Regierung, Abgeordneter von der Partei „Batkivschina“, G.Moskal, zugegeben, dass es in Lugansk doch den Streubombeneinsatz gab:

 

„Ich habe Information, dass die Streubombe von unserem Flugzeug abgeschossen wurde. Die Lugansk-Bewohner schickten mir Fotos, die das klar beweisen. Wir müssen nicht nur unsere Siege, sondern auch unsere Fehler zugeben“, - so G. Moskal. Quelle: http://versii.com/news/305420/

 

Jeden Tag im Südosten der Ukraine werden dutzende bis hunderte Menschen getötet, die reaktionäre Kiew-Armee, die hauptsächlich aus Faschisten besteht, kennt keine Grenzen in der Anwendung von Gewalt - und die Waffen und die Offiziere der BRD stehen dort mit in vorderster Front!

 

Die atlantische Presse besteht weiterhin darauf, dass die Verbrechen vom 2. Mai in Odessa durch einen zufälligen Brand ausgelöst worden wären, obwohl die zur Verfügung stehenden Bilder und Videos keinen Zweifel zulassen: die Opfer wurden gefoltert und dann hingerichtet, bevor man sie verbrannte. Wir veröffentlichen Informationen aus erster Hand über diese unter der direkten und persönlichen Autorität von dem Putschisten-Präsident Olexander Turtschinow und dem israelischen Oligarchen Ihor Kolomojisky geplante Operation.

 

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Der Putschisten-Präsident Olexander Turtschinow leitete das Planungstreffen des Massakers von Odessa.

Die folgenden Offenbarungen kommen von einem Informanten von einer der Repression-behörden des ukrainischen Staatsapparats. Aus naheliegenden Gründen bat er um Anonymität. Es gibt mit Sicherheit Verwaltungs-Offiziere in Kiew, die die Gewalt verurteilen die am 2. Mai 2014 in Odessa und im ganzen Land verübt worden ist [1].

Nach dem Verlust der Krim und dem Volksaufstand in Mariupol wurde Odessa der einzige Zugang zum Meer des ukrainischen Staates, was aus ihm die zweitwichtigste Stadt des Landes nach Kiew macht.

Zehn Tage vor der Tragödie fand ein geheimes Treffen in Kiew statt, unter dem Vorsitz des amtlichen Präsidenten Olexander Turtschinow, um einen Sondereinsatz in Odessa zu organisieren. Anwesend waren: Arsen Borisowitsch Awakow, Innenminister, Valentin Nalivaitschenko, Leiter des Sicherheitsdienstes und Andriy Parubiy, Sekretär des Rates der Verteidigung und der nationalen Sicherheit. Der ukrainische Oligarch Ihor Kolomojisky [2], von den Behörden von Kiew an die Spitze der regionalen Verwaltung von Dnepropetrowsk gestellt, wurde für die Organisation dieser Operation konsultiert.

Während des Treffens hätte Arsen Awakow die Verwendung von Schlägern vorgeschlagen, die in den Reihen der Anhänger eines Fußball-Clubs operieren, und als "Ultras" bezeichnet werden. Seit der Zeit, als er die Regionalverwaltung von Charkow leitete, arbeitete er immer eng mit den Führern der Fußball-Clubanhänger zusammen, die er von seinem neuen Wohnsitz aus in Italien weiterhin subventionierte. [3]

Es war Kolomojisky, der das 1. Bataillon des Dnjepr von seiner persönlichen Wache erbracht hat, und es vorübergehend unter das Kommando der Odessa-Polizeioffiziere gestellt hat. Er gestattete auch die Barzahlung einer Prämie von $ 5.000 für jeden pro-russischen getöteten Separatisten während der Operation.

Weiterlesen: Massaker von Odessa von der Spitze des ukrainischen Staates organisiert