International

Betreffend Sahra W. wollte ich mich ja eigentlich zurückhalten und sie als potentielle sozialdemokratische Bündnispartnerin nicht weiter angreifen --- indes, es fällt mir schwer :-/
Denn jetzt habe ich mich endlich dazu durchgerungen, mir ihre Rede vom 08.10.16 im Rahmen der Berliner Friedens-Demo auf YouTube anzusehen. Da gibt’s viel markiges Gerede und viele „allgemein richtige“ und oft unverbindliche Parolen, ohne wirklich Position zu ergreifen: Die Forderung „Raus aus der NATO“ teilt sie z.B. nicht (!).
 
Mich packt aber v.a. zu Beginn gleich das Grausen. Was höre ich da von ihr, ab Minute 1:29:50, auf https://youtu.be/kVTxmI22L7g ?
Sahra sagt, uns "bewegen die Bilder, die wir jeden Tag bekommen aus Syrien, auch gerade aus Aleppo, Krankenhäuser, die bombardiert werden, Kinder, die sterben, furchtbare Bilder... Dieses Morden muss aufhören, diese Bombardierungen sind natürlich ein Verbrechen..." etc.
 
Sie macht da keine Zuschreibung von Verantwortung, aber:
-        WER verbreitet laut Infos WELCHER "Menschenrechtsstelle" die Infos und Bilder, auf die sie sich bezieht, ist die Hauptquelle, ist auf wessen Seite?
-        WER redet von bombardierten Krankenhäusern?
-        WEN beschuldigt Sahra somit im Gleichklang mit Merkel, Clinton & Co.?
-        Und sie richtet sich dabei "AN ALLE Adressen"?
-        Warum erwähnt Sahra NICHT die mehrmaligen Angebote der syrischen Regierung nach Evakuierung der Terroristen aus z.B. Ost-Aleppo, sogar unter Waffen und in ein Land ihrer Wahl?
-        Warum NICHT die ausdrückliche Zusage Russlands und Syriens, eben KEINE Krankenhäuser anzugreifen?
-        Warum werden die Interessen offenkundiger Aggressoren NICHT benannt?
-        Warum bezieht sie an dieser Stelle NICHT Stellung gegen eine West-Propaganda, die mittels gegenteiliger Berichte offene Kriegsvorbereitung betreibt?
 
Noch immer sind die aggressivsten imperialistischen Kreise von USA, NATO bei Unterstützung durch regionale Mächte (Saudi-Arabien, Katar, … ) darauf aus, mithilfe ihrer al-Nusra – Bodentruppen und anderer Terroristen in Syrien einen Regime Change durchzusetzen. Das bei Sahra mitschwingende „Alle sind schuld“ verkennt Aggressor und Angegriffene und entzieht letztere der nötigen antiimperialistischen Solidarität.
Genau diese wäre aber nötig. Und so kann ich ihrer Schlussfrage nur beipflichten:
 
„Was ist das für eine Heuchelei, die hier abgezogen wird?“
 
Solidarität mit Syrien!
Hoch Bashar al-Assad!
 
ein Genosse.

terrorist-ahmadsy57

Von den westlichen Massenmedien wurde kürzlich Kritik an Syrien und Rußland geübt, weil beim Anti-Terror-Kampf in Ost-Aleppo das eine oder andere „geheime Feldlazarett“ oder „Untergrundkrankenhaus“ – wie etwa das mit dem Codenamen M10 – beschädigt worden sei. Finanziert und ausgestattet werden diese „geheimen Feldlazarette“ wie dieses „M10“ von den ausländischen Terrorhelfern wie UOSSM oder Ärzte ohne Grenzen. Da stellt sich doch die Frage: Wer leitet eigentlich dieses „geheime Feldlazarett“ in dem von Terrorbanden besetzten Osten von Aleppo?

Die den Rebellen in Aleppo nahestehende Smart News Agency bezeichnete jüngst Ahmad Sweida als „Direktor des Ambulanz- und Notfallwesens“ in Aleppo, womit natürlich nur die von Rebellen beherrschten Gebiete in Aleppo gemeint sind, und auch der Terroristen-„Kanal Satellitenbrücke“ bezeichnet Ahmad Sweida, auch bekannt als Abu Hamza, so. Urs1798 hat gestern in einem längeren Artikel ein stolzes Selfie von Ahmad Sweida, aufgenommen, offenbar direkt vor dem „geheimen Feldlazarett“ „M10“, von wo aus er arbeitet, eingegraben, mit dem Ahmad Sweida bis vor kurzem seinen Twitter-Kanal geschmückt hat. Also, das hier ist Ahmad Sweida, „Direktor des Ambulanz- und Notfallwesens“ in Ost-Aleppo – der Mann in der Mitte:

Weiterlesen: Die verkappten Terrorhelfer in Syrien

http://inter.kke.gr/de/articles/Mit-der-KKE-in-die-Gegenoffensive/

Gekennzeichnet durch eine überwältigende Beteiligung von jungen Frauen und Männern, von Menschen jeden Alters aus den Volksschichten fanden auch dieses Jahr die zentralen politisch-kulturellen dreitägigen Veranstaltungen des 42. Festes der Kommunistischen Jugend Griechenlands (KNE) und deren Zeitung "Odigitis" statt.

Vertreterinnen und Vertreter von 32 Jugendorganisationen aus aller Welt nahmen an dem KNE-Fest in Athen teil, dem in den letzten Wochen entsprechende Veranstaltungen in vielen Städten Griechenlands vorausgingen.

Am Samstag, dem 24. September, fand die politische Veranstaltung als Höhepunkt des Festes statt, an der Dimitris Koutsoumbas, der Generalsekretär des ZK der KKE die Hauptrede hielt. Grußworte an die Teilnehmer richteten Sitaram Yechury, Generalsekretär des ZK der KP Indiens (marxistisch) und Nikos Ambatielos, Sekretär des Zentralrates der KNE.

 

D. Koutsoumbas leitete seine Rede mit der Bedeutung des KNE- und "Odigitis"-Festes ein, das unter anderem die Geschichte der KKE und der Arbeiterbewegung den jungen Menschen nahebringt. "Sie entdecken die Spuren der vorhergehenden Kämpfer-Generation, sie inspirieren sich, um sich dem organisierten Kampf anzuschließen. Sie übernehmen die Staffel für die großen Kämpfe, die bevorstehen, für die Erdbeben, die kommen werden", betonte er und fügte hinzu:

"Die Geschichte der KKE, die Schlussfolgerungen, die wir daraus für unsere Strategie ziehen, sind unser Rüstzeug für den heutigen, komplexen und anspruchsvollen Kampf gegen das System der Ausbeutung, bei der großen Sache des Kampfes für den Sozialismus-Kommunismus.“ Bezüglich der Aufarbeitung der Geschichte der KKE unterstrich er, dass "das größte Problem das Fehlen einer revolutionären Strategie war, das Fehlen einer programmatischen und organisatorischen Bereitschaft der KP, unter revolutionären Bedingungen den Volksaufstand auf den Sturz der kapitalistischen Herrschaft zu orientieren. Durchgesetzt haben sich die "Strategie der Reformen", die angebliche Durchdringung der bürgerlichen kapitalistischen Herrschaft durch ihre eigenen Organe, in Kooperation mit Teilen der Bourgeoisie über die verschiedenen antifaschistischen, patriotischen, demokratischen und anderen Fronten.

Weiterlesen: Mit der KKE in die Gegenoffensive

Ein Bradley-Panzer im Jahr 2004 im Irak: Total veraltet, brauchen wir etwas neues...
Ein Bradley-Panzer im Jahr 2004 im Irak: Total veraltet, brauchen wir etwas neues...
Beamte aus dem Militär und den Geheimdiensten in den USA konkretisieren ihre Pläne, Russland direkt militärisch anzugreifen. Natürlich geht es auch um viel Geld für die Rüstungsindustrie und die militärischen Apparate.

 

Die Außenminister der NATO-Staaten haben in diesen Tagen wieder ein lohnenswertes Propaganda-Motiv. Dass die russischen Streitkräfte die syrische Regierung dabei unterstützen, die vom Westen bezahlten Rebellen aus Aleppo zu vertreiben, das sei Barbarei, Apokalypse und Kriegsverbrechen. Wie immer besteht die aktuelle Propagandawelle aus einer Mischung aus Übertreibung und Verschweigen. 

Übertrieben dargestellt wird, welche Auswirkungen die aktuellen Kämpfe um den Westen von Aleppo haben. Verschwiegen wird dabei eine fast endlose Reihe von barbarischen Akten, welche die westliche Außenpolitik und ihre Söldner in Syrien begehen. Das beginnt damit, dass Paris, London und Washington im Jahr 2011 begannen, eine friedliche Opposition aufzustacheln und zu bewaffnen und endet nicht damit, dass ihre Schützlinge erst letzte Woche den angebotenen Waffenstillstand ablehnten.

Hinter diesem täglichen Kleinkrieg vollzieht sich jedoch ein anderer Prozess. Die Militärs und Geheimdienstler in den USA können es kaum erwarten, dass Barack Obama endlich seine Amtszeit beendet. Ihre Sehnsucht nach Krieg, und damit nach mehr Steuermilliarden, bricht sich inzwischen konkrete Bahnen. Egal ob es um Syrien, die Ukraine oder einen Atomschlag geht: Hinter den Kulissen arbeitet der militärisch-industrielle Komplex auf Hochtouren. 

Weiterlesen: Diskrete Barbaren: Wie US-Beamte den Krieg gegen Russland planen