International

Auch in vielen Städten der Ost-Ukraine fanden 1. Mai Demonstrationen statt. In Donezk ist die Demonstration sogar in einen bewaffneten Kampf übergegangen: die antifaschistischen Selbstschutzgruppen stürmen die Staatsanwaltschaft von Donezk.

In Odessa fand eine weitere große Demonstration statt, die mit antikapitalistischen und antifaschistischen Losungen durch die Straßen zog. "Nieder mit der Junta in Kiew!", "Die Junta wird zerschlagen, der Sieg wird unser sein" oder "Für die Vergesellschaftung des Bodens, der Betriebe und der Häfen!" waren die Losungen der demonstrierenden Arbeiter. 

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Zum ersten Mal seit der Vernichtung der Sowjetunion konnte am 1. Mai die Demonstration auf dem Roten Platz in Moskau stattfinden. Noch vor einem Jahr wurden die Demonstranten dort von den Söldnern der russischen Bourgeoisie niedergeknüppelt.

Die Gewerkschaften meldeten dort, wie jedes Jahr, ihre Demonstration an. Dieses Mal allerdings wurde die Demonstration sehr schnell von russischen Nationalisten übernommen und für die russische Bourgeoisie instrumentalisiert.

Insgesamt waren 2,5 Millionen Menschen in Russland auf den Straßen. Die RKAP-KPdSU zeigte auf vielen Kundgebungen die wahren Hintergründe in der Ukraine auf.

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Auch in der BRD gingen viele tausende Arbeiter und fortschrittliche Kräfte am Kampftag der Arbeiterklasse auf die Straße. Deutschlandweit organisierten die Gewerkschaften mit ihrem Dachverband DGB Demonstrationen. Die Kommunistische Initiative in Deutschland nahm vielerorts an den Demonstrationen teil und unterstützte die progressiven Kräfte in den Gewerkschaften im Vorfeld.  

Da die Gewerkschaften in der BRD Sozialdemokratisch dominiert sind, blieben die Forderungen systemkonform und illusorisch. Dass die Demonstrationen derzeit für das Kapital so harmlos sind liegt aber auch an dem Fehlen einer klaren und einheitlichen Kommunistischen Partei in der BRD.

*update 18:37 Uhr: Wie wir so eben mitgeteilt bekommen haben, hatte die Hamburger Polizei heute Mittag das dortige Gewerkschaftshaus umstellt und Demonstranten den Zutritt verweigert.

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Vom Syntagma-Platz in Athen demonstrierten heute mehrere Tausend Arbeiter in Griechenland mit der Gewerkschaft PAME und der KKE gegen das kapitalistische System. In ganz Griechenland demonstrierten die Arbeiter nicht nur sondern streikten auch in den Betrieben, die ihnen vorher befohlen hatten am Kampftag der Arbeiterklasse trotzdem zur Arbeit zu kommen.

Des Weiteren wurde am Morgen des 1. Mai den 200 heldenhaften Kommunisten gedacht, die 1944 von der deutschen, faschistischen Besatzungsmacht brutal hingerichtet wurden.

In Griechenland hat eine starke und selbstbewusste Arbeiterbewegung wieder einmal ein deutliches Zeichen an die griechische Bourgeoisie geschickt.

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Im Vorfeld des 1. Mai wurden Demonstrationen den Arbeitern in der Türkei auf dem Taksim-Platz in Istanbul verboten. Gewerkschaften, Linke und Kommunisten ließen sich aber von dem Verbot und den Drohungen nicht einschüchtern und demonstrierten trotzdem an ihrem Kampftag der Arbeiterklasse.

40.000 Polizisten wurden zusammengezogen, die gewaltsam das ganze Areal abriegelten. Örtliche Kapitalisten befahlen die Einstellung von Bus-, Fähr- und Straßenverkehr und ließen Zufahrtswege sperren um die Demonstranten vom Platz fern zu halten. Trotzdem fanden die Demonstrationen statt. Derzeit prügelt die türkische Polizei auf die Demonstranten ein. Weitere Informationen gibt es in den nächsten Stunden/Tagen.

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