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Die Nazis hatten nicht nur den Krieg begonnen, sondern waren diejenigen, die mit Terror und Massenvernichtungen das größte Leid über die Zivilbevölkerungen anderer Staaten gebracht hatten. Ihre barbarische Kriegführung und ihre Verbrechen sind historisch singulär: „Der totale Krieg Hitlers – das war der ungerechteste, wildeste und verbrecherischste Raubkrieg aller Zeiten!“ (KPD-Aufruf Juni 1945)[1] Zum Nazi-Terror gehörten gleichfalls die ersten Bombardierungen von zivilen Zielen; denkt an Gernika 1937, Frampol 1939, Coventry 1940, Stalingrad 1942 und Hitlers Ankündigung "Wir werden ihre Städte ausradieren!" Und natürlich ist richtig: „Nicht nur Hitler ist schuld an den Verbrechen, die an der Menschheit begangen wurden! Ihr Teil Schuld tragen auch die zehn Millionen Deutsche,die 1932 bei freien Wahlen für Hitler stimmten (…) Ihr Teil Schuld tragen alle jene deutschen Männer und Frauen, die willenlos und widerstandslos zusahen“ (KPD-Aufruf Juni 1945)[2] und / oder mitmachten.
Mit den Bombardements auf westdeutsche Städte durch die USA und Großbritannien (z.B. Köln 1942/43) kehrte der Luftkrieg nach Deutschland zurück. Natürlich trugen neben der Sowjetunion auch die Westalliierten zur Niederlage der Faschisten bei, aber in entschlossener Weise und mit einer zweiten Front taten sie das erst dann, als klar war, dass die Rote Armee auch allein durchmarschieren würde. Durch die große Winteroffensive der Sowjetarmee Anfang 1945 war der Kriegsschauplatz auf deutsches Territorium verlegt. Die Westalliierten hatten ihre strategisch-taktischen Interessen, die bei der sich abzeichnenden Befreiung Deutschlands vom Faschismus gegen die Sowjetunion gerichtet waren.
Die SU musste getreu der Churchill zugeschriebenen Parole, mit den deutschen Faschisten sei "das falsche Schwein" geschlachtet werden, ins Visier genommen werden. Das begann schon vor Kriegsende, eben z.B. mit der Bombardierung Dresdens, um den Vormarsch der Roten Armee kurz nach den Beschlüssen von Jalta zu behindern, was auch gelang. Für den dann entstehenden "Westen" ging es vorrangig um zwei Dinge: Man wollte den in Europa Staat gewordenen Sozialismus um jeden Preis - auch um den Preis eines weiteren Krieges - zurückrollen, und man wollte noch immer an die Schätze der Sowjetunion herankommen, was um 1920 ja ebenso wie ab 1941 misslang.
Den Luftkrieg gegen deutsche Städte machte nicht „besser“, dass er von den Westalliierten geführt wurde. Denn wahlloser Krieg gegen zivile Ziele ist weder ein Merkmal von „tit for tat“ (Wie du mir, so ich dir) noch von dem Bestreben, den Gegner militärisch zu besiegen. Dies gilt vor allem deshalb, weil westalliierterseits militärische Ziele wie Eisenbahnlinien, Fabriken, militärische Infrastruktur oft ausgespart wurden, da man sie ja selbst später noch - gegen die Sowjetunion! - verwenden konnte. Bombenkrieg gegen Städte vermag in der Regel lediglich Verzweiflung zu schaffen. Hat er im Fall Dresdens zur militärischen Niederschlagung der Faschisten genutzt? Nein, der Faschismus lag bereits am Boden.


Luftkrieg gegen zivile Ziele ist vor allem eines: menschenverachtend. Kann der Verweis auf die große Schuld / Mitschuld der deutschen Bevölkerung an den Nazi-Verbrechen eine Entschuldigung dafür sein, dass die imperialistischen Kriegsgegner USA und Großbritannien wie die deutschen Verbrecher handelten? Denn genau dies taten sie, als sie in Dresden z.B. in der dritten Angriffswelle gezielt Rückzugsgebiete der Überlebenden (einen großen Park), Rot-Kreuz-Einrichtungen und Sanitätspersonal angriffen.[3]
Natürlich ist es immer möglich, „Rechtfertigungen“ für den 13.-15.02.1945 zu finden. Entscheidend ist aber eins, was auch im „Kalten Krieg“ und für die „heißen“ Kriege nach 1945 bis in die heutige Zeit gilt: Gegenüber der Zivilbevölkerung schrecken imperialistische Mächte – seien sie nun faschistische Diktaturen oder im Innern „bürgerlich-demokratisch“ ausgerichtet – vor keinem Verbrechen zurück. Ihre Angriffsziele sind vor allem Zivilisten und zivile Infrastruktur, das war so von Korea über Vietnam bis zu Libyen.

Merke: Einen derartigen Krieg haben sozialistische Staaten nie geführt, auch nicht die in ihrem Westteil schwer zerstörte Sowjetunion gegen Deutschland. Stalin stellte in dem „Befehl 55 vom 23.Februar 1942“ klar: „Die Stärke der Roten Armee besteht vor allem darin, dass sie keinen Raubkrieg, keinen imperialistischen Krieg, sondern einen Vaterländischen Krieg, einen gerechten, einen Befreiungskrieg führt. (…) Es wäre aber lächerlich, die Hitlerclique mit dem deutschen Volke, mit dem deutschen Staate gleichzusetzen. Die Erfahrungen der Geschichte besagen, dass die Hitler kommen und gehen, aber das deutsche Volk, der deutsche Staat bleibt.“[4]
Luftkriege gegen Zivilbevölkerungen sind imperialistische Kriege.
[1] http://archiv.kaz-online.de/pdf/312/312_7.pdf [2]ebenda [3] vgl. https://sascha313.wordpress.com/2013/10/26/warum-wurde-dresden-zerstort/ [4] in: http://kommunisten-online.de/j-w-stalin-befehl-55-vom-23-februar-1942-es-ware-aber-lacherlich-die-hitlerclique-mit-dem-deutschen-volke-mit-dem-deutschen-staate-gleichzusetzen-die-erfahrungen-der-geschichte-besagen/

http://inter.kke.gr/de/articles/Die-Bauernproteste-im-ganzen-Land-nehmen-zu/

 
Tausende Bauern errichteten auch dieses Jahr ihre Protestblockaden an mehreren Hauptverkehrsachsen Griechenlands. Die kleine und mittlere Bauernschaft kämpft gegen die volksfeindliche Politik der Regierung und gegen die Gemeinsame Agrarpolitik der EU, die die Konzentration des Agrarflächen, der landwirtschaftlichen Produktion und des Handels in den Händen einiger weniger kapitalistischer Großbauern beschleunigt.
 
Mittelpunkt der Aktikonen, die vom Landeskomitee der Bauernblockaden koordiniert werden, ist die starke Blockade in Nikea, die die Bauern Thessaliens mit Hunderten Traktoren außerhalb der Stadt Larissa an der Nationalstraße errichtet haben.
 
Dutzende Gewerkschaften und Massenorganisationen des Landes solidarisieren sich mit dem Kampf der kleinen und mittleren Bauern. Das Exekutivsekreterariat der PAME ruft die arbeitenden Menschen auf, die Blockaden und die anderen Aktionen der Bauern zu unterstützen.
 
Der Generalsekretär des ZK der KKE, Dimitris Koutsoumbas, traf sich am 28. Januar mit den Bauern in Arta, die ihre Blockade an der Ionischen Autobahn errichtet hatten, und brachte die Solidarität der KKE mit ihrem Kampf zum Ausdruck.
 

Video: https://youtu.be/ZkCNO9V5IGU

kommunismus

Auf dem Leninschen Weg zum Kommunismus

So wie es ist, kann es nicht bleiben. Die Frage ist nur: Wie soll es einmal weitergehen? Im kapitalistischen System lebt die Bourgeoisie von der Lohnarbeit und der Ausbeutung der Lohnempfänger. Um sich jedoch im Konkurrenzkampf behaupten zu können, ist sie gezwungen, ihre Profite ständig zu vergrößern. Das führt zu einer immer schärferen Ausbeutung und zu einer völlig unnötigen Verschwendung von Ressourcen. Das ganze Streben und Handeln der Bourgeoisie ist darauf gerichtet, diese ökonomischen Existenzgrundlagen zu erhalten und auszubauen. Demgegenüber beruht die Lebensgrundlage aller Lohnabhängigen (Arbeiterklasse) auf der eigenen Arbeit. Sie arbeiten nicht für sich, sondern immer nur für andere. Sie müssen ihre Arbeitskraft verkaufen und dienen damit am Ende nur der Erhaltung und Bereicherung der zahlenmäßigen Minderheit der Ausbeuter. Das ist auch der Grund, warum in erster Linie die Arbeiter ein Interesse daran haben, diesen ökonomischen Zwang zu beseitigen. Der Ausweg aus dieser Zwangslage kann nur sein, dieses kapitalistische System zu beseitigen. Damit ist gemeint: der Kommunismus. Was verstehen wir darunter?

Der Kommunismus ist keine Zwangsherrschaft. Er ist auch nicht die Herrschaft einer Partei, sondern eine echte Perspektive für ein menschenwürdiges, ausbeutungsfreies Leben. Der Kommunismus ist die Zukunft der Menschheit! Wir wollen nun erklären, was Kommunisus wirklich ist.

Die Grundzüge des Kommunismus.

Weiterlesen: Unsere Zukunft heißt Kommunismus!

 
BREMERHAVEN/GARLSTEDT/BERGEN
(Eigener Bericht) - Mit logistischer Unterstützung der Bundeswehr sind die ersten Soldaten einer vollständigen US-Brigade am gestrigen Donnerstag in Polen eingetroffen. Die Third Armored Brigade wird sich mit über 4.000 Soldaten sowie mehr als 2.000 Panzern, Haubitzen und Militärtransportern in Polen sammeln, um anschließend in sechs östlichen EU-Staaten von Estland bis Bulgarien Kriegsübungen durchzuführen - in größtmöglicher Nähe zu Russland. Im Rahmen der "Operation Atlantic Resolve" zur Verlegung der Truppen stellt die Bundeswehr umfangreiche logistische Hilfsleistungen bereit und geleitet die US-Truppen von Bremerhaven durch insgesamt fünf Bundesländer an ihr Ziel. Deutschland, im Kalten Krieg "Frontstaat", sei mit der Ausdehnung seines Einflussbereichs in Richtung Osten jetzt zur "Transitzone" für militärische Aufmärsche geworden, heißt es bei der Bundeswehr: Man müsse die Bevölkerung daran gewöhnen und "Vertrauen aufbauen", zumal Großverlegungen wie etwa die "Operation Atlantic Resolve" in Zukunft regelmäßig stattfänden. Die Unterstützung für die US-Truppenverlegung entspricht deutschen Interessen: Russland ist dem Bestreben Berlins, seine Hegemonialsphäre auszudehnen, jüngst zweimal erfolgreich entgegengetreten - in der Ukraine und in Syrien.
 
Atlantische Entschlossenheit

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slawa-welikomu-oktjabrjuEs ist heute sehr interessant zu lesen, was tatsächlich im Jahre 1917 geschah. Dieser Bericht wurde in einer Zeit geschrieben, als der Virus der Konterrevolution noch nicht in der Kommunistischen Partei der Sowjetunion zum Ausbruch gekommen war. Sachlich und detailliert schildern die Autoren die Fortschritte und Erfahrungen, die die Bolschewiki im Verlaufe der Vorbereitungen zur Großen Sozialistischen Oktoberrevolution machen konnten. Sie verhehlen auch nicht, welche Niederlagen und Rückschläge die Partei Lenins und Stalins in dieser Zeit einstecken mußten.  

Der Krieg und der wirtschaftliche Verfall, die den Werktätigen ungeheure Leiden auferlegten, verschärften die Unzufriedenheit der Volksmassen. Die revolutionäre Bewegung der Arbeiterklasse, deren Lage besonders unerträglich war, wuchs an. Gleichzeitig griff die Gärung auch unter den anderen Bevölkerungsschichten, im Hinterland und an der Front, im Innern des Landes und in den Randgebieten um sich. Immer breitere Volksmassen kamen zu der Schlußfolgerung, daß es nur einen Ausweg aus der entstandenen Lage, gab den Sturz der Selbstherrschaft. Die Grundlagen des zaristischen Regimes gerieten ins Wanken. In Rußland reifte eine neue Revolution heran.

1.Der erste Weltkrieg und die Situation in Rußland

Die Februarrevolution. Als erste erhoben sich die Arbeiter Petrograds gegen den Zarismus. Dem Aufruf der Bolschewiki folgend, organisierten sie im Februar 1917 den Generalstreik und gingen auf die Straßen der Hauptstadt, wobei sich ihnen breite Massen der Soldaten anschlossen. „Nieder mit dem Zaren!“, „Nieder mit dem Krieg!“, „Brot!“ stand auf den Bannern der Aufständischen.

Weiterlesen: Wie kam es eigentlich zur Oktoberrevolution 1917?