Berlin/Kiew(dwn)- Die Angehörigen der deutschen Opfer des abgeschossenen malaysischen Verkehrsflugzeuges wollen die Ukraine vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verklagen.

Rechtsanwalt Elmar Giemulla, der drei deutsche Opferfamilien vertritt, sagte der Bild am Sonntag, nach internationalem Recht sei jeder Staat für den Luftraum über seinem Staatsgebiet verantwortlich, wenn er ihn für Durchflüge öffnet. Könne ein Staat die Sicherheit nicht gewährleisten, müsse er seinen Luftraum sperren. Dies sei nicht geschehen, sagte der Professor für Luftfahrtrecht. Damit habe der ukrainische Staat in Kauf genommen, dass das Leben Hunderter von unschuldigen Menschen “vernichtet worden ist”. Malaysia Airlines Flug MH17 am 17. Juli 2014 um 12.31 Uhr beim Start in Schipol, Amsterdam. Die Maschine hätte niemals über ukrainischen Luftraum fliegen dürfen. Nun klagen die Angehörigen der deutschen Opfer gegen die Regierung in Kiew, weil diese den Tod der Passagiere billigend in Kauf genommen habe.

(Foto: Malaysia Airlines Flug MH17 am 17. Juli 2014 um 12.31 Uhr beim Start in Schipol, Amsterdam. Die Maschine hätte niemals über ukrainischen Luftraum fliegen dürfen. Nun klagen die Angehörigen der deutschen Opfer gegen die Regierung in Kiew, weil diese den Tod der Passagiren billigend in Kauf genommen habe. (Foto: dpa))

(Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/verschiedenes/item/267608-abschuss-des-malaysischen-verkehrflugzeugs-angeh%C3%B6riger-der-deutschen-opfer-verklagen-die-kiewer-regierung)