Palästina

Al-Quds (IRIB) – Zehntausende Israelis haben auf den Straßen der Altstadt von Al-Quds demonstriert und sich in Auseinandersetzungen mit den Palästinensern verwickelt.
 Die Demonstration fand anlässlich des Jahrestages der Besetzung Palästinas statt. Die Zionisten hielten dabei die israelische Fahne in der Hand und beschimpften die Palästinenser. Unterstützt durch die israelischen Sicherheitskräfte griffen sie Palästinenser und sogar auch Sie griffen Reporter an. Der palästinensische Rote Halbmond teilte dazu mit, dass ca. 20 Bewohner von Al-Quds bei diesen Angriffen verletzt wurden. Außerdem nahmen die israelischen Sicherheitskräfte sechs weitere Palästinenser fest.
 
Ramallah (IRIB News) - Das israelische Regime hat seit über 3 Wochen durch das Abstellen des Trinkwassers in verschiedenen palästinensischen Regionen im Süden des Westjordanlandes, die Palästinenser mit ernsthafter Trinkwasserknappheit konfrontiert, berichtete der Fernsehsender al-Arabiya.
Diesem Bericht zufolge haben die israelischen Verantwortlichen ein Großteil des Wassers in dieser Region in die Siedlung Gusch Etzion geleitet. Das Abstellen des Trinkwassers der Palästinenser und dessen Umleitung zu den israelischen Siedlungen diene der Vertreibung der Palästinenser, so die Bewohner dieser Region.
Vor Kurzem haben israelische Siedler auch die Dorfmoschee in der Nähe der israelischen Siedlung Gusch Etzion in Brand gesteckt. Abgesehen davon überfallen die Siedler jeden Tag die Olivenhaine sowie das Hab und Gut der palästinensischen Bewohner dieses Dorfes und fügen ihnen Schäden zu.
 

Die Osloer Abkommen, die Yitzhak Rabin und Yasser Arafat ihren Völkern auferlegt hatten, sind währen des israelischen Wahlkampfs zu Grunde gegangen. Benjamin Netanyahu hat die jüdischen Siedler in eine Sackgasse geführt, die für das Kolonialregime von Tel-Aviv unbedingt tödlich werden wird. Sowie Rhodesien nur 15 Jahre überlebte, sind die Tage des jüdischen Staates jetzt gezählt.

| Damaskus (Syrien)
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Benjamin Netanyahu ist der einzige Regierungschef der Welt, der sich fotografieren hat lassen, als er al-Kaida-Terroristen beglückwünschte. Damit hat er sein Land in eine Sackgasse geführt.

In seinem Wahlkampf sagte Benjamin Netanyahu aufrichtig, dass, solange er lebe, die Palästinenser nie einen eigenen Staat haben würden. Damit hat er dem "Friedensprozess", der seit Oslo, vor mehr als 21 Jahren, auf sich warten ließ, ein Ende gesetzt. Hiermit ist die Fatum Morgana der „Zwei-Staaten-Lösung“ zu Ende.

Herr Netanyahu zeigte sich als starker Mann, der imstande war, die Sicherheit der jüdischen Siedlung zu gewährleisten, indem er die indigene Bevölkerung unterdrückt.
- Es hat al-Kaida in Syrien unterstützt.
- Er attackierte die Hisbollah an der Grenze des Golan und tötete selbst einen General der Revolutionsgarden und Jihad Moughniyeh.
- Er forderte Präsident Obama heraus, als er im Kongress die Übereinkünfte denunzierte, die seine Regierung mit dem Iran verhandelte.

Die Wähler haben seinen Weg, den der Gewalt gewählt.

Doch wenn man genauer hinschaut, ist das alles nicht rühmlich und hat keine Zukunft.

Herr Netanyahu hat die Interpositions-Kräfte der Vereinten Nationen durch den lokalen Ableger der al-Kaida, die al-Nusra Front, ersetzt. Er bot ihr eine grenzüberschreitende Logistik und ließ sich mit Terroristenführern in einem israelischen militärischen Krankenhaus fotografieren. Der Krieg gegen Syrien ist jedoch eine Niederlage für den Westen und die Golfstaaten. Laut den Vereinten Nationen kann die Arabische Republik Syrien nur 60 % ihres Gebietes absichern, aber diese Zahl ist irreführend, weil der Rest des Landes in überwältigender Mehrheit eine definitionsgemäß unkontrollierbare Wüste ist. Nun, immer noch laut den Vereinten Nationen, sind die "Revolutionären" und die Bevölkerungen die sie unterstützen, ob Dschihadisten oder Moderate (d.h. offen pro-israelisch), nur 212 000 im Vergleich zu den 24 Millionen Syrern. Das ist weniger als 1 % der Bevölkerung.

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