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Petra Willemelis


Zum 84. Jahrestags der illegalen Tagung des ZK der KPD in der Sportgaststätte Ziegenhals

Petra Willemelis
Aus Anlass des 84. Jahrestags der illegalen Tagung des ZK der KPD in Ziegenhals (Berlin), fand gestern um 11.30 Uhr eine Kundgebung am Gedenkstein in Ziegenhals statt. Es sprachen Victor Grossmann zur aktuellen Lage in den USA, ein Vertreter des Bundesvorstands der Roten Hilfe und Maren Cronsnest (ETGZ) zur Lage in Russland.
Trotz des des kalten, aber trocknen Wetters herrschte eine kämpferische Stimmung und die angereisten Teilnehmer/innen lauschten den Redner/innen. Herzliche Kampfesgrüße an den Donbass wurden übermittelt und Spenden für die Arbeit des Freundeskreises gesammelt.
 
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Wieso tagte das ZK am 7. Februar 1933 in der Sportgaststätte Ziegenhals?
Dazu schreibt der Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e.V., Ziegenhals:

Weiterlesen: Kundgebung am Sonntagmorgen in Ziegenhals

http://www.k-p-d-online.de/index.php/aktuell/partei/542-koordinierungskreis-fuer-die-zusammenfuehrung-von-kommunisten-in-einer-kommunistischen-partei-laedt-zum-ii-bundesweiten-treffen-von-kommunisten-ein

am Sonnabend, dem 22. April 2017 in 10243 Berlin, Franz-Mehring-Platz 1

Beginn: 11:00 Uhr, Ende ca.16:00 Uhr

Mitglieder Kommunistischer Parteien, Mitglieder in Organisationen, die sich die Zusammenführung von Kommunisten und Sozialisten zum Ziel setzen, Angehörige der Partei Die Linke und von Vereinen sowie Nichtorganisierte, die sich zum Marxismus-Leninismus bekennen und mit uns in den nachstehenden Grundauffassungen übereinstimmen, sind zu diesem Treffen herzlich eingeladen.

  1. Das Ziel des Sozialismus/Kommunismus kann nur auf der Grundlage der wissenschaftlichen Weltanschauung der Arbeiterklasse, dem Marxismus-Leninismus, erreicht werden.

  2. Die revolutionäre Erlangung der Macht der Arbeiterklasse und die Errichtung der Diktatur des Proletariats mit ihren natürlichen Verbündeten, der Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit.

  3. Die Vergesellschaftung des Eigentums an den entscheidenden Produktionsmitteln.

  4. Fester Bestandteil der kommunistischen und Arbeiterparteien ist der proletarische Internationalismus.

  5. Die Verteidigung der Errungenschaften der Arbeiterklasse und ihrer natürlichen Verbündeten in allen sozialistischen Ländern. Die DDR war das Beste, was die revolutionäre deutsche Arbeiterklasse in ihrer bisherigen Geschichte erreicht hatte.

  6. Hauptursache für die Zerstörung und Beseitigung des Sozialismus auf deutschem Boden war der Revisionismus und Opportunismus. Deshalb führen wir einen konsequenten Kampf gegen Revisionismus, Opportunismus und seine Hauptform, den Antistalinismus.

Auf dem Treffen wollen wir einen Erfahrungsaustausch über den erreichten Stand zur Einheit von Kommunisten durchführen. Gleichzeitig sollen weitere Maßnahmen zur Schaffung der einheitlichen Kommunistischen Partei als Organisator des Kampfes für eine antifaschistisch/antiimperialistisch-demokratische Volksfront gegen Faschismus und Krieg beraten werden, die den Anforderungen zur Überwindung des menschenfeindlichen, auf Krieg ausgerichteten, Systems des Imperialismus und für ein Leben in Frieden und Sozialismus gerecht wird.

Unkostenbeitrag 3 Euro, Spenden erwünscht.

Mitteilung über die namentliche Teilnahme bzw. über die Anzahl der Teilnehmer aus den Organisationen bis 10. April 2017an:

Per Post: Postfach 11, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin,

Per Telefon: 030/9357595 oder 030/9821930

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für die Kommunistische Partei Deutschlands
Torsten Schöwitz, Alfred Fritz

Für den Revolutionären Freundschaftsbund
Gerd Hommel, Albrecht Geißler

Für die Kommunistische Initiative Gera (2010)
Peter Wydany 

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Obwohl das Bundesverfassungsgericht feststellt: „Die NPD weist eine Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus auf.“, hat das Bundesverfassungsgericht heute (17.01.2017) ein Verbot der neofaschistischen NPD erneut abgelehnt. Die NPD sei zwar verfassungsfeindlich, aber ist keine ernsthafte Gefahr. Diese kleine aber durchaus ernstzunehmende Partei erhält statt dessen weiterhin Spenden und Gelder, die ihr über V-Männer zufließen.

Dieses Urteil verstößt nicht nur gegen das Potsdamer Abkommen, daß die Alliierten nach der Befreiung Deutschlands vom Faschismus zur völkerrechtlichen Grundlage für ein Nachkriegsdeutschland machten. Es beleidigt alle verfolgten und ermordeten Kämpfer gegen den Faschismus und alle anderen aufrechten Antifaschisten.

Im Potsdamer Abkommen ist festgelegt, daß der deutsche Staat Sicherheiten dafür zu schaffen hat, daß eine Partei wie die NSDAP nie wieder entstehen darf.

Dieses Urteil, daß genau einen Tag nach der Ehrung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sowie weiterer Antifaschisten gesprochen wurde, wirft ein schlechtes Bild auf die Bundesrepublik. Der Sumpf des Faschismus wurde nicht ausgetrocknet und er beginnt wieder zu stinken.

Wir Kommunisten der KPD fordern die Einhaltung bestehender Gesetze und Völkerrechtsverträge.

Wir fordern die Einhaltung des Potsdamer Abkommens.

Wir fordern das Verbot aller faschistischen Parteien und Organisationen.

Wir rufen alle Menschen in Deutschland zum Kampf gegen den erneut erstarkenden Faschismus auf.

Torsten Schöwitz
Vorsitzender der KPD