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„Wir erwarten unsere volle Emanzipation weder von der Zulassung der Frau zu dem, was man freie Gewerbe nennt, und von einem dem männlichen gleichen Unterricht - obgleich die Forderung dieser beiden Rechte nur natürlich und gerecht ist - noch von der Gewährung politischer Rechte. Die Länder, in denen das angeblich allgemeine, freie und direkte Wahlrecht existiert, zeigen uns, wie gering der wirkliche Wert desselben ist. Das Stimmrecht ohne ökonomische Freiheit ist nicht mehr und nicht weniger als ein Wechsel, der keinen Kurs hat. Wenn die soziale Emanzipation von den politischen Rechten abhinge, würde in den Ländern mit allgemeinem Stimmrecht keine soziale Frage existieren. Die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschengeschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein. Nur in der sozialistischen Gesellschaft werden die Frauen wie die Arbeiter in den Vollbesitz ihrer Rechte gelangen.“

Clara Zetkin:
Für die Befreiung der Frau! Rede auf dem Internationalen Arbeiterkongreß zu Paris,
19. Juli 1889

Zum 64. Todestag J.W.Stalins am 5. März 2017 lief am Abend zuvor bei n-tv das als Reportage getarnte Propaganda-Stück „Apokalypse Stalin - Der Demon“[1]. Untertitelt mit „Der sowjetische Diktator Joseph Stalin versetzte Land und Bürger während seiner Regierungszeit in Angst und Schrecken. Er tötete Millionen Menschen, die er für politische Gegner hielt“ wurde erneut an den Haaren herbeigezogen, was Heerscharen von in westlichem Sold stehende Geschichtsverdreher über Jahrzehnte zusammentrugen. Hauptsächlich stützten sich all diese auf die Beschuldigungen aus zwei Quellen: auf die von Trotzki und die der deutschen Faschisten. Alles zusammen verdichtete sich zum diesjährigen Stalin-Horror bei n-tv. Und der deutsche Medien-Konsument gruselt sich und schwört: Nie wieder Kommunismus! Genau das soll er.

  Doch wie ist das heutige Stalin-Bild innerhalb der seit der Niederlage des deutschen Imperialismus vergangenen 70 Jahren in den westeuropäischen Staaten überhaupt zustande gekommen? Gehen wir zurück zum Ende des 2. Weltkriegs. Für den entstehenden "Westen" ging es damals vorrangig um zwei Dinge: Man wollte den in Europa Staat gewordenen Sozialismus um jeden Preis - auch um den Preis eines weiteren Krieges - zurückrollen, und man wollte noch immer an die Reichtümer der Sowjetunion herankommen, was um 1920 (trotz der Interventionen von 14 Invasions-Armeen) ebenso wie ab 1941 misslang.  

Die Sowjetunion musste dazu getreu der Churchill zugeschriebenen Parole, mit den deutschen Faschisten sei "das falsche Schwein" geschlachtet worden, durch den Imperialismus ins Visier genommen werden. Das begann schon vor Kriegsende, z.B. mit der Bombardierung Dresdens, um den Vormarsch der Roten Armee kurz nach den Beschlüssen von Jalta zu behindern. Dies gelang.  

Weiterlesen: Dämon Stalin?

https://de.sputniknews.com/politik/20170301314725201-donbass-ukraine-betriebe-zwangsverwaltung/

Die selbsterklärte Volksrepublik Donezk (DVR) hat in rund 40 ukrainischen Betrieben im Donbass eine externe Verwaltung eingeführt, wie Republikchef Alexander Sachartschenko am Mittwoch sagte.

Zudem kündigte der Donezk-Chef an, die „Verstaatlichung“ der ukrainischen Unternehmen bis zum Mittwochabend zu vollenden.  

Zuvor war mitgeteilt worden, dass die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk ukrainische Betriebe als Gegenmaßnahme zur Handels- und Verkehrsblockade Kiews gegen die Region unter Zwangsverwaltung stellen.

Eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer an der Militäroperation im Donbass, darunter Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), hatten Ende Januar aus Protest gegen die Handelsbeziehungen mit den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk die Güterbahnstrecke auf dem von Kiew kontrollierten Territorium des Gebietes Lugansk blockiert.

hasi11Es wird Zeit, daß sich die DKP (und andere linke Parteien) von diesem revisionistischen Gesindel trennt, die immer noch auf dem Standpunkt stehen, daß ein Chruschtschow und ein Gorbatschow die Leninschen Normen wiederherstellen und den Sozialismus aufbauen wollten. Als ob es nicht schon deutlich genug zu erkennen gewesen wäre, daß Gorbatschow den Sozialismus endgültig zerstört und die Sowjetunion und damit die gesamte sozialistische Staatengemeinschaft dem Kapitalismus zum Fraß vorgeworfen hat. Der XX.Parteitag 1956 und die Gorbatschowsche Perestrojka waren nichts anderes als reaktionäre und damit volksfeindliche Instrumente, die nur eines bewirkten: Zerstörung des bisher Erreichten, Vernichtung der bereits errichteten Grundlagen des Sozialismus, d.h. einer zukunftsträchtigen sozialistischen Gesellschaft, einer Gesellschaft frei von Kriegen, ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Und – damit sei noch einmal in aller Deutlichkeit gesagt: Stalin hatte recht!

Und mit ihm natürlich Genosse Dr. Kurt Gossweiler, der immer wieder konsequent darauf hinweist, daß der Anti-Stalinismus die Ursache für den Niedergang des Sozialismus im Weltmaßstab war [1]. Es war ein absolut richtiger und notwendiger Schritt Lenins, als er  im Januar 1912 das liquidatorische Gesindel, die Menschewiki, aus der Partei vertrieb und die Reinheit und Einheit der Partei wiederherstellte.
(siehe:  Vertreibung der charakterlosen Scheißkerle und die Erneuerung der Partei)

In dieser Situation sollte es unsere vordringliche und wichtigste Aufgabe sein, den Klassencharakter des Systems aufzuzeigen, Klassenbewußtsein zu schaffen und die Arbeiterklasse zu organisieren.


Gegen die antimonopolistische Strategie

Weiterlesen: Raus mit dem Revisionistenpack!