Korea

Erneut provoziert der Imperialismus mit seinen Militärmanövern und bereitet sich aktiv auf einen Krieg gegen das sozialistische Korea vor. Antiimperialistischen Kräften ist bekannt, dass der US-Imperialismus vordergründig zwei Mittel nutzt. Infiltration mit Söldnern, Schläfern und Konterrevolutionären, wie z.B. in Libyen und Syrien oder provokative militärische Manöver, die zu Angriffskriegen führen können - wie es im Falle der DDR und Sowjetunion mehrmals fast passiert wäre.

 

Das freie Korea ist bei den US-Imperialisten dermaßen verhasst, weil es einen national-souveränen Weg beschreitet und in seinem Land den Sozialismus aufbaut. Obwohl Korea vom japanischen Imperialismus unterdrückt wurde, wurde es nach dem zweiten Weltkrieg geteilt. Während im Norden die Sowjetunion unterstützend den demokratischen und antifaschistischen Komitees um Kim Il Sung zur Seite stand, rekrutierten die Amerikaner im Süden eine Marionettenregierung, die aus den Kollaborateuren der verjagten japanischen Besatzer bestand.

 

Bei der Bevölkerung im Süden waren diese Verräter verhasst. Ihre Macht gründete sich nur auf den Bajonetten der amerikanischen Besatzer. Deshalb griffen im Juni 1950 die Amerikaner zusammen mit ihren südkoreanischen Marionetten den Norden an. Neben den Millionen Kriegstoten verübten die südkoreanischen Marionetten unter Aufsicht ihrer amerikanischen Herren diverse Massaker an der koreanischen Bevölkerung, um mögliche Kommunisten auszuschalten.

 

Dieser schreckliche Krieg sollte den koreanischen Wunsch nach Frieden und Einheit ihres Vaterlandes endgültig vernichten. Die revolutionären und antiimperialistischen Kräfte brachten dem US-Imperialismus eine große Niederlage bei und vertrieben ihn trotz barbarischer Bombardements gegen zivile Strukturen aus dem Norden. Übrig blieb bis heute die Marionettenherrschaft im Süden.

 

Nordkorea wurde bis in die 2000er Jahre zum Nebenkriegsschauplatz, während es heute wieder in den Mittelpunkt der US-Strategen rückt. Einem Angriff voran sollen die Bevölkerungen in den NATO-Staaten kriegslustig gemacht werden. Die dümmsten Lügen sind ihnen Recht, um Kim Jong Il und Kim Jong Un wahlweise als Tyrannen oder Witzfiguren darzustellen. Selbst Hollywood fährt dicke Geschütze auf. Den imperialistischen Kulturmachern ist das Wecken der niedersten Instinkte bis hin zu rassistischen Stereotypen recht, wenn es ihrem Interesse dient.

 

"Es obliegt uns in diesem Jahr, mit dem revolutionären Geist und Mut von Paektu die Herausforderungen und Machenschaften der antagonistischen Kräfte entschlossen zu durchkreuzen, im Ringen um den Schutz des Sozialismus und in allen Bereichen des Aufbaus eines mächtigen und aufblühenden Staates den Geschützdonner des Sieges laut erklingen und so den 70. Jahrestag der Befreiung des Vaterlandes und der Gründung der Partei der Arbeit Korea als revolutionäre große Ereignisse erstrahlen zu lassen." (Neujahrsansprache Kim Jong Un 2015, www.nordkorea-info.de)

 

Nachdem die Politik der Infiltration kläglich scheiterte, konterrevolutionäre Kräfte in der Partei entlarvt werden konnten, bleibt den Imperialisten keine andere Möglichkeit mehr als die offene Konfrontation zu suchen. In den jährlichen Manövern der Amerikaner und Südkoreaner wird die nukleare Vernichtung Koreas erprobt. Sie werden zur Zeit vorbereitet und finden auch dieses Jahr wieder statt. Passend zu den Kriegsvorbereitungen fingierten die südkoreanischen Kräfte einen Grenzzwischenfall Anfang August, bei dem südkoreanische Soldaten in Wahrheit in ein eigenes Minenfeld ihrer Grenzanlagen gelaufen sind.

 

Es gab inzwischen Schusswechsel und die südkoreanische Armee hat mit einem massiven Artillerieschlag versucht eine Antwort herbeizuzwingen. Amerikanische Atombomber und Panzer sind bereit einen neuen Krieg vom Zaun zu brechen.

 

Die Koreanisch Demokratische Volkrepublik ist heute mehr denn je ein Leuchtfeuer der internationalen Solidarität, des Friedens, der Souveränität, der Demokratie und des Sozialismus. Ihre Politik muss auch für uns Kommunisten endlich einen bedeutenden Platz einnehmen. Ihr heldenhafter Kampf ist eine Beschneidung der imperialistischen Expansion unter denen auch die Proletarier in Deutschland zu leiden haben!

 

Wir verurteilen das Denunziantentum der rechten und linken Revisionisten, die sich Kommunisten nennen, aber in Wahrheit nur die fabrizierten Horrormärchen der bürgerlichen Presse wiedergeben. Solche Gutwetter- und Konsenskommunisten sind schädlich für unseren internationalistischen Kampf! Die rechten Revisionisten reden zu gerne von der großen Macht des Militärs in Korea. Wir fragen zurück: Wie wäre es der Sowjetunion ohne die Macht der Roten Armee ergangen? Wie ist es Ländern wie Libyen oder Irak ergangen, die sich selbst durch Abrüstung wehrlos machten?

 

Die Rechten reden von fehlenden Freiheiten in Korea, aber "vergessen", dass dies nur die Freiheiten der Ausbeuter auf Ausbeutung und Hetze sind. Sie "vergessen" dabei die tatsächlichen Freiheiten von der Armut, Arbeitslosigkeit und "vergessen" die tatsächlichen Rechte wie kostenlosem Wohnen, Alterssicherung, kostenfreier Bildung, einer kostenfreien Gesundheitsversorgung, usw. Auch Meinungsfreiheit gibt es und diese nennt sich Selbstkritik.

 

Auch die linken Revisionisten lehnen die Solidarität mit der KDVR ab. Sie missachten, dass für den Aufbau des Sozialismus auch Kompromisse notwendig sind ohne seinen Charakter zu verbiegen. Ihren "echten Sozialismus" ohne Umwege hat es nirgends gegeben. Trotzdem sind sich alle Linksradikalisten (Trotzkisten, Maoisten, Anarchisten) und Rechtsrevisionisten einig mit den Imperialisten, dass die KDVR beseitigt gehört.

 

Dem entgegen stellt die Kommunistische Initiative in Deutschland fest: Nieder mit der feigen Äquidistanz der deutschen Linken! Die KDVR ist wie die DDR ein sozialistisches Land mit einer sozialistischen Verfassung, für das sich jeder Kommunist und Friedenskämpfer einsetzen muss! Kommunisten müssen in Deutschland wieder an einen Tisch, sich gegen die Lügen der imperialistischen Medien zur Wehr setzen und die praktische Solidarität mit Korea entfalten! Solidarität mit der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik und dem Genossen Kim Jong Un! Nieder mit der amerikanischen Besatzung und ihren Marionetten!