Venezuela

Diosdado Cabello. Screenshot: VTVDiosdado Cabello. Screenshot: VTVIn Venezuela haben die Sicherheitskräfte offenbar einen Anschlag auf Staatspräsident Nicolás Maduro verhindert. Darüber berichtete Parlamentspräsident Diosdado Cabello am Mittwochabend in seiner Sendung »Con el mazo dando«, die wöchentlich im staatlichen Fernsehen VTV ausgestrahlt wird. Wie Cabello, der auch Vizechef der regierenden Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) ist, erklärte, sollte das Attentat während einer öffentlichen Veranstaltung in Valencia in dem westlich der Hauptstadt Caracas gelegenen Bundesstaat Carabobo verübt werden. Dort hatte der Staatschef am 6. Februar fertiggestellte Wohnungen der »Gran Misión Vivienda Venezuela« an die künftigen Bewohner übergeben.

Eine Person mit Verbindungen zur extremen Rechten sei festgenommen worden, erklärte Cabello. Der Verdächtige sei als Teilnehmer der gewaltsamen Proteste im vergangenen Jahr sowie von Unruhen auf dem Campus der Universität von Carabobo polizeibekannt. Bei dem Festgenommenen seien auch Fotos vom Veranstaltungsort und regierungsfeindliche Flugblätter entdeckt worden, hieß es weiter.

»Wenn hier von Mordversuchen gesprochen wird, erklärt die Rechte sofort: ›Aber er ist nicht getötet worden‹«, nahm Cabello die zu erwartenden Dementis der Regierungsgegner vorweg. »Aber die Versuche gibt es, und wir werden ihre Durchführung nicht zulassen!«

(Quelle: http://www.redglobe.de/lateinamerika-karibik/venezuela/6698-anschlag-auf-maduro-verhindert)

Extreme Rechte Venezuelas mit paramilitärischem Selbstverständnis. Kolumbianische und venezolanische Behörden kooperieren. Brisantes Video

Caracas. Der Innen- und Justizminister von Venezuela, Miguel Rodríguez Torres, hat der Öffentlichkeit ein Video vorgelegt, das die laufenden Ermittlungen wegen Planung gewaltsamer Aktionen untermauern soll. Erst vergangene Woche teilte die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes mit, dass sie, nach Ermittlungen seit dem Mai des Jahres, nun Anklage gegen Lorent Gómez Saleh und Gabriel Valle wegen Verschwörung und Aufruhr erhoben habe.

Die beiden der extremen Rechten zugerechneten venezolanischen Staatsbürger waren zuvor in Kolumbien von den dortigen Behörden wegen Vergehen gegen die Migrationsgesetze festgenommen und an Venezuela ausgeliefert worden. Von beiden Ländern wird der Fall als ein Problem der konspirativen Verbindung zwischen kolumbianischem Uribismus und Paramilitarismus sowie der venezolanischen Rechten behandelt.

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Beitrag zur Demokratisierung des Zugangs zu Informationstechnologien. Länder sehen Chance
für technologische Souveränität

 

Brasília. Der Einsatz von freier Software wird in Lateinamerika immer wichtiger. Dies berichtete unlängst der lateinamerikanische Nachrichtensender Telesur. Die frei nutzbare Software mit offenem Quellcode trage zur wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung der Länder und zur Demokratisierung des Zugangs zur Informationstechnologie und Kommunikation bei. Sie biete darüber hinaus mehr Sicherheit: Durch den Zugriff auf den Quellcode von Betriebssystemen und Programmen könne man erfahren, was die Software tatsächlich macht - im Gegensatz zu den Bezahl-Systemen, die das Innenleben der angebotenen Programme für sich behalten.

Ein wichtiger Punkt sind laut Telesur die niedrigen Kosten beim Erwerb und der Entwicklung von Open-Source-Betriebssystemen. Dies werde als Chance für die technologische Unabhängigkeit und Souveränität der Länder begriffen. Die Möglichkeit, Programme je nach den spezifischen Bedürfnissen der einzelnen Institution zu ändern, führt dazu, dass immer mehr Regierungen daran interessiert sind, freie Software in der öffentlichen Verwaltung einzusetzen, entweder indem ihre Server vollständig umgestellt werden oder in einer teilweisen Anwendung in bestimmten Bereichen wie Bildung.

Kuba, Venezuela, Uruguay, Ecuador, Brasilien und Bolivien setzen bislang am stärksten auf freie Software-Projekte. Diese Länder seien sich auch einig in der Ablehnung der Privatisierung und der Ungleichheit beim Zugang zu Informationen und Kommunikationstechnologien. Die freie Software trage zur technologischen Souveränität bei. Dies sei mit einer Kostenersparnis verbunden, die wiederum die Umsetzung von inklusiven Sozialpolitiken ermögliche, so Telesur.

Brasilien liegt bei der Entwicklung freier Software in Lateinamerika an erster Stelle und war das erste Land der Welt, das Systeme mit offenen Quellcodes massiv in der öffentlichen Verwaltung einsetzte und nach und nach Schulen, Universitäten und wichtige Institutionen wie die Staatsbank integrierte. In Kuba ist ihr Gebrauch staatliche Politik. Die Regierung hat den Einsatz des Betriebssystems Linux gefördert. Der offene Quellcode hat außerdem ermöglicht, dass in Kuba das Betriebssystem NOVA wissenschaftlich entwickelt werden konnte, das von der Regierung genutzt wird.

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E-Mails von Ex-Parlamentarierin Machado weisen auf Planungen für Ermordung von Maduro hin. Hinweise auf Beihilfe durch US-Botschafter in Kolumbien

Caracas. Die Regierung in Venezuela hat Pläne zur Ermordung von Präsident Nicolás Maduro durch rechtsextreme Kräfte der Opposition veröffentlicht. Zudem seien neue gewalttätige Aktionen geplant. Jorge Rodríguez, Mitglied der Parteiführung der regierenden PSUV, präsentierte auf der Pressekonferenz den E-Mail-Verkehr zwischen führenden venezolanischen Oppositionspolitikern und Funktionären der USA. Die Kommunikation stellt die ehemalige Parlamentsabgeordnete María Corina Machado in den Mittelpunkt einer Verschwörung, die den Darstellungen nach auf den Sturz der Regierung abzielt.

Die angeblichen Nachrichten Machados richteten sich an den Ex-Gouverneur des Bundesstaates Carabobo, Henrique Salas Römer, den Anwalt und Professor Gustavo Tarre Briceño sowie den Oppositionspolitiker und ehemaligen UNO-Botschafter Diego Arria. Wie Rodríguez erklärte, handelt es sich um Nachrichten, die im Rahmen einer gerichtlichen Untersuchung durch den Geheimdienst gesammelt wurden. Machado bezeichnete die E-Mails als Fälschungen.

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Millionen auf den Straßen von Venezuela! Die Arbeiterklasse Venezuelas hat im Bunde mit allen fortschrittlichen Kräften des Landes eine bedeutende Manifestation für Antiimperialismus und internationale Solidarität aufgezeigt.

Im Vorfeld hatten reaktionäre Kräfte versucht den bolivarischen Kurs zu torpedieren, sie werden seit Jahren von dem US-Imperialismus ausgebildet und finanziert. Diese beeindruckende Nachricht vom internationalen Kampftag der Arbeiterklasse darf also gerne direkt nach Washington weitergeleitet werden.

Am 30. April wurde übrigens der Mindestlohn in Venezuela um 30% angehoben!