Die KI verurteilt das barbarische Attentat in Paris, bei dem über 130 Menschen ermordet und über 350 verletzt wurden. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gilt den Opfern.

Gleichzeitig verurteilt die KI auch die geistigen Urheber dieses Anschlags. Jahrzehntelang wurden dschihadistische Terroristen von westlichen Staaten finanziert und bewaffnet, um nicht genehme Regierungen zu stürzen. Seit dem Jahr 2011 ereigneten sich in Syrien täglich derartige barbarische Angriffe, ohne dass die westliche Medienlandschaft davon Notiz genommen hat. Die Parallelen zum 11. September 2001 werden deutlich. Über 3000 Menschen starben 2001 bei den Anschlägen in den USA, die mutmaßlich von Al-Quaida-Terroristen verübt wurden. Auch diese Terrorgruppe wurden zuvor von den USA gegen die prosowjetische afghanische Regierung aufgerüstet, um einen Regime Change herbeizuführen.

Die gegen Jugoslawien eingesetzten UCK-Kämpfer oder die Terrormilizen in Libyen dienten dem gleichen Zweck.

An Tagen wie diesen wird auch die zynische Logik der Medienideologen deutlich. Während die IS- und Al-Quaida-Marionetten mit westlichen Waffen in Syrien und im Irak mordeten, war dies in der westlichen Medienberichterstattung kaum der Rede wert. Auch als in der Ukraine dutzende Menschen von Faschisten im Gewerkschaftshaus lebendig verbrannt wurden, interessierte das die westlichen Medien kaum. Die Betroffenheit ist in der Regel nur dann groß, wenn sich das Ereignis instrumentalisieren lässt, so wie nun bei den schrecklichen Morden von Paris.


Es ist zu befürchten, dass diese Anschläge erneut als Vorwand genommen werden, um weitere Überwachung und Bespitzelung der Bevölkerung zu rechtfertigen und weitere Angriffskriege vorzubereiten. Faschistische Gruppierungen wie der Front National in Frankreich oder PEGIDA in Deutschland werden ebenso von der dadurch weiter aufgeheizten Anti-Islam-Hysterie profitieren.

Der Faschismus als Reserve des Imperialismus nutzt diese Stimmung aus, um gegen genau jene Front zu machen, die vor diesem Terror nach Europa fliehen mussten. Dabei dürfte klar sein, dass hinter IS, Al-Quaida oder Al Nusra und ähnlichen Gruppen immer der Imperialismus selbst steht. Auch der deutsche Imperialismus ist direkt oder indirekt über seine Verbündeten Türkei, Saudi Arabien, Katar etc. mit ihnen verbunden. Bei aller Empörung darf nicht vergessen werden, dass die dschihadistischen Terroristen weiterhin Marionetten der westlichen Imperialisten sind. Wer jedoch wirklich den dschihadistischen Terror vernichten will, der muss auch den Imperialismus zerschlagen!