Syrien

Damaskus (PRESS TV) – Bei verschiedenen militärischen Operationen ist es den syrischen Streitkräften gelungen, den terroristischen Takfiri-Milizen schwere Schäden zuzufügen.
Berichten zufolge töteten die syrischen Militärs am Montag mehrere Milizen und zerstörten ihre Ausrüstungen. In der Stadt Daraa nahm die syrische Armee Stellungen der Takfiri-Terroristen in den Vierteln al-Samadaniyah und al-Gharbiyah zum Ziel. Auch konnten sie in der Umgebung von Damaskus und in einigen Regionen von Homs vorrücken. Zudem haben die syrischen Streitkräfte auf den Golanhöhen die Verbindungsstrecken der Terroristen zu Jordanien und den Grenzübergang Quneitra unter ihre Kontrolle gebracht. Sie versuchen auch weitere Verbindungen zu Jordanien zurückzuerobern. Außerdem haben die syrischen Streitkräfte neue Abwehrlinien in Yarmouk und al-Basel errichtet. In den letzten Monaten hat die syrische Armee erhebliche Erfolge bei der Bekämpfung der Takfiri-Milizen in diesem Land erzielt.
 
Seit dem Rücktritt von Fidel Castro, dem Tod von Hugo Chávez und dem Mahmoud Ahmadinedschad auferlegten Verbot, einen Kandidaten bei den iranischen Präsidentschaftswahlen zu präsentieren, hat die revolutionäre Bewegung keinen globalen Führer mehr. Oder besser gesagt, hatte keinen mehr. Jedoch machte die unglaubliche Hartnäckigkeit und Kaltblütigkeit von Baschar Al-Assad aus ihm den einzigen Machthaber der Welt, der einen konzertierten Angriff einer großen kolonialen Koalition unter der Führung von Washington überlebt hat und der von seinem Volk wieder neu gewählt wurde.JPEG - 33.3 kB
Schon ab seinem ersten Treffen mit Baschar Al-Assad erklärte Hugo Chávez, dass er der wichtigste revolutionäre Führer der Welt werden würde.

Baschar Al-Assad wollte nicht Politik machen. Er wollte Augenarzt werden. Jedoch nach dem Tod seines Bruders Bassel kehrte er von Großbritannien, wo er sein Studium fortsetzte, nach Syrien zurück und sagte zu, seiner Heimat und seinem Vater zu dienen. Zum Zeitpunkt dessen Todes akzeptierte er sein Nachfolger zu werden, um die Einheit des Landes beizubehalten. Seine ersten Regierungsjahre waren ein Versuch, die Zusammensetzung der sozialen Klassen zu ändern, um ein demokratisches System zu ermöglichen, das ihm niemand reklamiert hatte. Geduldig baute er das autoritäre System der Vergangenheit ab und begann die Bevölkerung am öffentlichen Leben teilnehmen zu lassen.

Jedoch kaum war er an der Macht, wurde ihm mitgeteilt, dass die Vereinigten Staaten beschlossen hatten, Syrien zu zerstören. So orientierte er seine Präsidentschaft vor allem auf die Stärkung der syrischen arabischen Armee, die Entwicklung externer Bündnisse und versuchte Verschwörungen zu vereiteln. Seit dem Jahr 2005, mit der Kommission Mehlis, musste er die Opposition der ganzen Welt aushalten, die ihn für die Ermordung von Rafik Hariri verantwortlich machte. Es war aber erst im Jahr 2011, als die Kolonialmächte sich gegen ihn persönlich und gegen Syrien zusammenschlossen.

Zu seiner großen Überraschung, zu Beginn der Ereignisse, als er eine Delegation des syrischen Dorfs, wo sich die größte Demonstration abgespielt hatte, empfing, hörte er ihre Ansprüche, die einfach die Vertreibung der alawitischen Einwohner der Stadt verlangten. Empört beendete er das Gespräch und beschloss, die syrische Zivilisation des "Zusammenlebens" bis zum Ende zu verteidigen.

Währen drei Jahren verwandelte sich der schüchterne Arzt in einen Kriegshäuptling. Zunächst fast ausschließlich von seiner Armee unterstützt, dann nach und nach auch von seinem Volk, wurde er mit 88,7 % der abgegebenen Stimmen während des Krieges für eine dritte Amtszeit gewählt, d.h. von 65 % der Wähler. Seine Antrittsrede bringt zum Ausdruck, wie sehr er sich im Laufe der Ereignisse geändert hat [1].

Das Ideal, das er hochhielt, ist vorerst jenes des Dienstes der republikanischen Heimat. Er kämpfte, um diese Männer und Frauen zu verteidigen, die man dazu bestimmt hatte, unter der Vormundschaft einer religiösen Diktatur im Dienst des Imperialismus zu leben. Und manchmal kämpfte er für sie, aber gegen ihren Willen. Er kämpfte für sie, trotz der Zweifel, den Sieg davontragen zu können, und war eher bereit für die Gerechtigkeit zu sterben, als ein beschämendes goldenes Exil anzunehmen, welches der "Westen" ihm angeboten hatte.

Jedoch kurz zuvor, als die ersten Drohungen aus Washington gekommen waren, haben die Diktatoren Zine el-Abidine Ben Ali und Mubarak sofort aufgegeben, und ihr Land den Händen der Muslimbruderschaft überlassen. Schlimmer noch, der Autokrat Hamad Ben Khalifa Al Thani hatte beim ersten Stirnrunzeln von Barack Obama wie ein gefügiges Kind abgedankt, und zog vor, sein gestohlenes Vermögen zu genießen statt zu kämpfen.

Ursprünglich ging es für Baschar Al-Assad darum, den Schlägen des Imperialismus zu widerstehen. Aber als der Sieg näher rückte, kam in ihm der Wille auf, die Weltunordnung infrage zu stellen. Er entpuppte sich als wirklicher Revolutionär, genau wie Hugo Chávez es gespürt hatte, während die Welt ihn noch für einen einfachen „Sohn seines Vaters“ hielt. Und auf dieser Grundlage, und unabhängig von den Verbrechen mancher Politiker, kann er nicht die Verteidigung des palästinensischen Volkes aufgeben, das die israelischen Siedler im Gaza-Streifen massakrieren.

Die Revolution von Baschar Al-Assad ist vorerst ein Befreiungskampf gegen den religiösen Obskurantismus, den die Wahhabiten-Monarchien von Saudi-Arabien und Katar in der arabischen Welt verkörpern. Die Revolution beabsichtigt, die freie Entwicklung eines jeden, unabhängig von seiner Religion, zu gewährleisten und behauptet sich daher als säkular, d. h., sie lehnt die religiöse Konformität ab. Sie fordert, dass die Gottgläubigkeit keine besondere Religion unterstützt, sondern die gemeinsame Gerechtigkeit für alle. Tatsächlich befördert sie die Gottgläubigkeit in den privaten Bereich, um daraus eine Quelle der Kraft zu machen, die jedem ermöglicht, gegen einen überlegenen Feind zu kämpfen und ihn gemeinsam zu besiegen.

Wie alle diejenigen, die einen Krieg durchgemacht haben, konnte Baschar Al-Assad die Idee nicht dulden, dass die begangenen Schrecken von Bösewichten gemacht würden, die "ihre Zähne in den syrischen Körper pflanzten, Tod und Zerstörung verbreiteten, Herzen und menschliche Lebern verschlungen, abschlachteten und enthaupteten". Das zu akzeptieren, wäre der Verlust aller Hoffnung in die Menschheit gewesen. So sah er auch hinter ihrem Handeln den Einfluss des Teufels, eine Manipulation durch die sogenannten "muslimischen Brüder".

Der Name des ’Teufels’ bezieht sich etymologisch auf den doppelten Diskurs den er praktiziert. Präsident Al-Assad demontierte so das vom amerikanischen Außenministerium entwickelte Motto des "arabischen Frühlings", um die muslimischen Brüder überall in Nordafrika, in der Levante und dem Golf ans Ruder zu bringen. Überall folgte die Unterwerfung unter den Imperialismus der kolonialen Flagge, die der wahhabitischen Monarchie der Senussi in Libyen, die des französischen Mandats in Syrien, und behauptete sich ironischerweise als "Revolution" an Seiten der Tyrannen von Riyad und Doha.

Der Krieg war für ihn ein langer persönlicher Weg. Er hat ihn mit seiner Ethik geführt: der "öffentliche Dienst", was die Römer "Republik" nannten, den die Briten aber als eine Chimäre betrachteten, um autoritären Ehrgeiz zu verbergen. Wie Robespierre, "l‘Incorruptible" [der Unbestechliche] hat er verstanden, dass dieser Dienst keinen Verrat duldete, also auch keine Korruption. Wie sein Vater, Hafez Al-Assad, lebt er bescheiden und hütet sich vor dem auffälligen Prunk mancher Handels- und Industrie-Kapitäne, auch wenn sie nahe Bekannte sind.

Er wurde ein revolutionärer Führer; der einzige exekutive Leiter der Welt, der einen konzertierten Angriff durch eine große koloniale Koalition unter der Führung von Washington überlebt hat, und der von seinem Volk weithin wiedergewählt wurde. Damit geht er in die Geschichte ein.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Al-Watan (Syrien)

(Quelle: http://www.voltairenet.org/article184870.html)

Damaskus (al-Alam) – Der syrische Präsident Bashar Assad hat am Donnerstag, bei einer Rede anlässlich des 69. Jahrestages der Gründung der Armee dieses Landes gesagt: Wir sind zum Kampf gegen den Terrorismus gewillt und werden den terroristisch-zionistischen Intrigen zur Teilung Syriens Widerstand leisten.

Der libanesische Sender al-Mayadeen berichtete, dass die syrische Armee am Donnerstag einen Angriff der Terrorgruppe Ahrar al-Sham auf den Bezirk al-Rashedin in Aleppo (im Norden) abgewehrt hat und dabei den Terroristen schwere Verluste zufügte.

Syrische Quellen berichteten weiterhin über zunehmende Auseinandersetzungen mit den Terroristen in der Region Dir al-Zur im Osten dieses Landes.

(Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/264511-syrischer-pr%C3%A4sident-unser-kampf-gegen-den-terrorismus-wird-bis-zur-vollst%C3%A4ndigen-vernichtung-der-terroristen-weiter-gehen)

Damaskus (IRNA) - Der syrische Außenminister Walid Al-Moalem hat beim Treffen mit einer iranischen Parlamentsdelegation die Bereitstellung von Wohnungen für Flüchtlinge, nationale Versöhnung und Rückkehr der syrischen Flüchtlinge als Priorität der neuen Regierung bezeichnet.
Er wies auf die Wiederwahl von Baschar Assad zum Präsidenten hin und sagte: Das syrische Volk hat trotz aller Drohungen an Wahlen teilgenommen und gezeigt, dass der einzige Lösungsweg aus der Krise ein politischer ist. Der Leiter der iranischen Delegation, Alaeddin Boroudjerdi, betonte bei dem Treffen: Iran wird Syrien beim Wiederaufbau helfen. Die iranische Parlamentsdelegation ist auf Einladung des syrischen Parlamentspräsidenten nach Damaskus gereist, um sich ein Bild über den Verlauf der Präsidentschaftswahlen in diesem Land neben Uganda, Simbabwe, den Philippinen, Bolivien, Venezuela und Tadschikistan zu machen.
 
Damaskus (Farsnews) - Der Studie einer syrischen Nachrichtenagentur zufolge sind von ursprünglich 245.000 ausländischen Terroristen in Syrien etwa 96.000 in diesem Land übrig geblieben. Saudi Arabien hat die meisten Terroristen in Syrien, Tunesien hat die meisten Frauen in Syrien. Farsnews zufolge berichtete die Nachrichtenseite Syrianow, ein US-Zentrum habe jüngst eine Studie über die Zahl ausländischer Terroristen in Syrien seit Ausbruch der Unruhen in diesem Land bis zum 31.12.2013 veröffentlicht. Demnach waren zwischen April 2011 bis Dezember 2013 245.00 Terroristen in Syrien; davon starben 58.000, 82.000 haben Syrien verlassen, 12.000 werden vermisst und 96.000 kämpfen noch im Rahmen von Al-Nusrah- und ISIS- sowie anderen Gruppen gegen das Regime in Syrien. Die Herausgeber der Studie teilten mit, dass die größte Versammlung ausländischer Terroristen in einem Land in Syrien stattgefunden hat, sie seien aus 87 Ländern gekommen. 12.760 Terroristen haben amerikanische und europäische Staatsangehörigkeit, 2.083 Personen kehrten in ihr Land zurück, 574 wurde die Staatsangehörigkeit entzogen. Mit 19.700 Terroristen schickte Saudi Arabien die meisten Terroristen nach Syrien, etwa 4000 von ihnen sind getötet worden. Tunesien schickte die meisten weiblichen Terroristen nach Syrien, insgesamt 96, davon kamen 18 ums Leben.