Türkei

Während die westlichen Medien das islamische Emirat im Irak und in der Levante als eine Dschihadisten-Gruppe darstellen, die den Koran rezitiert, hat es den Krieg für Öl im Irak begonnen. Mit Hilfe von Israel hat das EIIL die Versorgung von Syrien abgeschnitten und hat den Öl-Diebstahl von Kirkuk durch die lokale Regierung von Kurdistan organisiert. Der Vertrieb wird von der Aramco gemacht, die diese Umleitung als erhöhte "Saudi"-Produktion verschleiern wird.

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Die Baiji-Raffinerie

Für die atlantische Presse ist das islamische Emirat im Irak und in der Levante (EIIL), das gerade in den Norden und Westen des Irak eingedrungen ist, eine von ihrem Glauben geführte Gruppe von Dschihadisten, mit dem Koran in einer Hand und der Kalaschnikow in der anderen. Für diejenigen, die ihre Ausschreitungen ertragen haben, insbesondere in Syrien, ist es eine private, aus Söldnern aus den vier Ecken der Welt bestehende und von US-, französischen und Saudi – Offizieren geführte Armee, die die Region zerlegt, um ihre Kontrolle durch die Kolonialmächte besser ausführen zu können.

Wenn man die Mitglieder des islamischen Emirates EIIL als bewaffnete Gläubige ansieht, kann man hinter ihrem Angriff keine dunklen materiellen Interessen ahnen. Aber wenn man zugibt, dass es sich um Gauner handelt, die die Religion manipulieren, um vorzugeben dass Allah ihre Verbrechen segnet, müssen wir vorsichtiger sein.

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Im Vorfeld des 1. Mai wurden Demonstrationen den Arbeitern in der Türkei auf dem Taksim-Platz in Istanbul verboten. Gewerkschaften, Linke und Kommunisten ließen sich aber von dem Verbot und den Drohungen nicht einschüchtern und demonstrierten trotzdem an ihrem Kampftag der Arbeiterklasse.

40.000 Polizisten wurden zusammengezogen, die gewaltsam das ganze Areal abriegelten. Örtliche Kapitalisten befahlen die Einstellung von Bus-, Fähr- und Straßenverkehr und ließen Zufahrtswege sperren um die Demonstranten vom Platz fern zu halten. Trotzdem fanden die Demonstrationen statt. Derzeit prügelt die türkische Polizei auf die Demonstranten ein. Weitere Informationen gibt es in den nächsten Stunden/Tagen.

KI