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Damaskus (Farsnews) - Ein deutscher Anführer der Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und der Levante“ ist am Samstag in Syrien ums Leben gekommen.
Der deutsche Staatsbürger mit dem Kampfnamen „Abu Dawud Al Almani“ sei bei Gefechten mit Kämpfern der Nusra-Front im Norden von Aleppo getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Farsnews heute aus Damaskus.
Er war vor zwei Jahren zum Islam übergetreten und hatte sich in einem Ausbildungslager der Al Kaida dieser Organisation angeschlossen, um später an der Seite der Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und der Levante“ in Syrien zu kämpfen.

(http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/252656-deutscher-terroristenf%C3%BChrer-in-syrien-get%C3%B6tet)

Venezuelas Präsident legt Rechenschaftsbericht für 2013 vor. Neue Wirtschaftsmaßnahmen und "Große Wirtschaftszone der Amerikas" angekündigt

Präsident Maduro am Mittwoch vor dem Parlament

Caracas. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Mittwoch vor der Nationalversammlung seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2013 vorgestellt. Tausende Regierungsanhänger hatten sich zu diesem Anlass vor dem Parlamentsgebäude versammelt. Die Ansprache Maduros wurde landesweit im Radio und Fernsehen übertragen.

Zu Beginn bezeichnete der Präsident das Jahr 2013 aufgrund des Todes von Hugo Chávez als "die härteste Zeit in der Geschichte der bolivarischen Revolution" und würdigte die Unterstützung des venezolanischen Volkes, das ihre Kontinuität sichergestellt habe.

Die Investitionen in Sozialprogramme seien auf 64,1 Prozent der Einnahmen aus der Ölrente angestiegen und hätten zu mehr sozialer Sicherheit im Land geführt, so Maduro. Trotz "Wirtschaftskrieg" gebe es im Land weiterhin einen positiven Trend beim Abbau der Arbeitslosigkeit. Die reguläre Beschäftigung sei im Jahr 2013 auf 62,1 Prozent angewachsen. Die Regierung habe trotz wirtschaftlicher Probleme 2013 auch den Mindestlohn und die Renten verteidigt und auf 3.270 Bolivar festgesetzt.

Maduro kündigte auch neue Wirtschaftsmaßnahmen an. Unter anderem habe die Regierung habe einen Nationalen Plan zur Erleichterung von Investitionen und Anreize für Innovationen entwickelt, um die Produktivität im Land zu erhöhen.

Weiter gab der Präsident die Schaffung einer "Aufsichtsbehörde für Kosten, Gewinne und faire Preise" bekannt. Sie vereint die Nationale Aufsichtsbehörde für Kosten und Preise (Sundecop) und die Verbraucherschutzbehörde (Indepabis). Er habe außerdem ein Dekret erlassen, das die Obergrenze für die Gewinnspanne von Unternehmern und Händlern auf 30 Prozent festlegt. Es gehe um eine "neue interne Wirtschaftsordnung". Zugleich forderte er "das ganze venezolanische Volk auf, den Konsumismus zu bekämpfen“ und die Volkswirtschaft auf die Produktion zu konzentrieren.

Desweiteren habe er das Ministerium für Öffentliche Banken mit dem Wirtschafts-und Finanzministerium zusammengelegt. Leiter wird Rodolfo Clemente Marco Torres, derzeit verantwortlich für die Staatsbanken. Der bisherige Finanzminister, Nelson Merentes, soll wieder die venezolanische Zentralbank leiten.

Weiterlesen: Maduro: Revolution schafft soziale Sicherheit

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Damaskus (IRIB) - Die syrischen Bürger haben kurz vor der Genf-2-Konferenz ihre Unterstützung für Präsident Baschar Assad unterstrichen.

Verschiedene Bevölkerungsgruppen in Syrien veranstalteten heute (Donnerstag) zur Unterstützung der syrischen Regierung eine Großkundgebung und verkündeten, die gegenwärtige Krise in Syrien sei eine Folge der Verschwörung durch den Westen, insbesondere durch die USA und das israelische Regime mithilfe der söldnerischen Gruppen, die seitens mancher arabischer Herrscher in der Region unterstützt werden.
Auf dieser Kundgebung, an der auch Vertreter der syrischen Nomaden teilgenommen hatten betonten die Syrer zudem, die im Ausland ansässigen syrischen Oppositionellen seien keine Vertreter der Nomaden, denn sie hätten deren Wertmaßstäbe verraten.
Mahmud Suleiman, Mitglied des syrischen Parlamentes und ein führender Nomade der Provinz Homs (im Zentrum Syriens) forderte die syrische Regierungsdelegation, die an der Genf-2-Konferenz teilnehmen soll, auf, keine Verhandlungen mit denjenigen zu führen, die eine ausländische - sei es eine militärische oder politische - Einmischung in Syrien fordern.
Jegliche ausländische Einmischung in die internen Angelegenheiten Syriens sei inakzeptabel und das Schicksal dieses Landes werde durch die Bürger bestimmt, hieß es im Schlusskommunique dieser Kundgebung.


(http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/252586-pro-assad-kundgebung-in-damaskus)

Syrische Flüchtlinge in der libanesischen Stadt Arsal

Beirut (IRIB/dpa) - In der nordlibanesischen Stadt Arsal sind durch Raketenbeschuss aus Syrien mindestens sieben Menschen getötet und weitere fünfzehn verletzt worden.
Arsal liegt an der Grenze zu Syrien. Örtlichen Medien zufolge wurden dabei auch drei Wohnhäuser beschädigt. Weiter hieß es, heute seien mindestens 20 Raketen und Granaten an verschiedenen Orten im libanesischen Beeka-Tal eingeschlage.

(http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/252619-libanon-mindesten-7-tote-und-15-verletzte-bei-raketenbeschuss-aus-syrien)

Terroristen der Gruppe ISIS

Damaskus (Farsnews/dpa) - Extremistische Terroristen haben am Freitag in der syrischen Grenzstadt Dscharablus 40 Rebellen geköpft.

Die Terroristen der Gruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) hätten die Rebellen, darunter auch mehrere Kommandeure der "Islamischen Front" massakriert und deren Köpfe auf den Spitzen eines schmiedeeisernen Zauns der Stadt aufgespießt, berichtete Farsnews gestern aus Damaskus. Die ISIS-Terroristen hätten die Kontrolle über Dscharablus übernommen.
Andernorts in der Provinz Aleppo nahmen Rebellen nach Informationen der "Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter" 20 ausländische ISIS-Kämpfer gefangen. Unter ihnen waren den Angaben zufolge mehrere türkische Staatsbürger.


(Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/252628-isis-terroristen-enthaupten-40-rebellen-in-syrischer-grenzstadt)