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Die libyschen nationalistischen Kräfte haben die Kontrolle von mehreren Städten, besonders im Süden des Landes übernommen.

Mehrere anti-NATO-Demonstrationen werden seit drei Tagen gemeldet.

Die grüne Flagge weht wieder über Adschdabiya, Marsa el-Brega, dem Hafen von Ras Lanuf, Sabah, Selluk und auch Tobruk.

Der durch die NATO auferlegte Nationalkongress – in dem aber oft alte Gaddafi Anhänger mitgewirkt haben, von denen einige heimlich loyal geblieben sind - hat den Ausnahmezustand über das Land verhängt.

Es hat nie eine "Revolution" in Libyen gegeben, sondern nur eine verdeckte NATO Operation, um die Abspaltung von Bengasi zu provozieren und Al-Qaida für den Sturz der Regierung in Tripolis zu verwenden. Letztlich hat die NATO Tripolis bombardiert und Muammar al-Gaddafi ermordet. Die ausländische ’humanitäre’ Intervention hat 160 000 Tote gefordert und zwei Drittel der Bevölkerung ins Exil gezwungen.

Übersetzung
Horst Frohlich


Quelle: http://www.voltairenet.org/article181857.html

Die Genf- 2 Friedenskonferenz sollte trotz der von den Feinden Syriens gesäten Hindernisse stattfinden.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, der Iran Montagabend eingeladen hatte, zog seine Einladung Dienstagmorgen zurück. Tatsächlich hatte die Delegation der syrischen Opposition reagiert, indem sie ihr Kommen absagte. Um seine Wende zu rechtfertigen, gab Mr. Ban scheinheilig vor, der Iran weigere sich das Kommuniqué von Genf 1 zu billigen, das er nicht unterschreiben konnte, weil er nicht präsent war.

Wenn keine Änderung in letzter Minute passiert, würde die Delegation der nationalen syrischen Koalition kein Mitglied ihrer wichtigsten Komponenten, der nationalen Kommission, enthalten. Sie enthält auch keine Mitglieder der provisorischen Regierung im Exil, deren Premierminister zurückgetreten ist.

Die Europäische Union versucht die Ankunft der syrischen Delegation zu verzögern. So verbot Frankreich dem syrischen Flugzeug sein Land zu überfliegen. Ein kleiner Teil des internationalen Flughafens von Genf befindet sich auf französischem Hoheitsgebiet. Daher sollte das Flugzeug nahe von Montreux landen. Auf der anderen Seite verweigerte Griechenland dem syrischen Flugzeug, das seit mehreren Stunden auf dem Rollfeld von Athen wartet, Treibstoff zu tanken. Obwohl die syrische Delegation, deren Zusammensetzung seit langem bekannt ist, auf Einladung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen reist, argumentieren Frankreich und Griechenland - die an der Konferenz teilnehmen -, dass sie die Sanktionen der Europäischen Union geltend machen.

Übersetzung
Horst Frohlich


(http://www.voltairenet.org/article181864.html)

Assad: Syrisches Volk akzeptiert die extremistische Ideologie der Wahhabiten nichtDamaskus (ISNA/IRIB) - Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat beim Treffen mit einer Delegation der anglikanischen Kirchen gesagt, dass das syrische Volk niemals die extremistische Takfiri-Ideologie der Wahhabiten akzeptieren wird.

Bei diesem Treffen, welches am Samstag in Damaskus stattfand, bekräftigte Assad, dass diese gefährliche Ideologie nicht nur Syrien, sondern auch alle Länder der Region und der Welt bedroht.

Laut der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur SANA wies Assad ferner daraufhin, dass der Westen die Realitäten in der Nahost-Region falsch eingeschätzt hat und hob hervor, dass diese Einschätzung korrigiert werden soll.


Die Delegation der anglikanischen Kirchen bestand aus den Geistlichen aus den USA, Schweden, der Schweiz, dem Libanon und Syrien und wurde von Amgad Beblawi, Koordinator für den Nahen Osten der presbyterianischen Kirche in den USA geleitet.

Die Delegationsmitglieder erklärten bei diesem Treffen ihre Solidarität mit den Syrern, lehnten jegliche Einmischung in die syrischen Angelegenheiten ab und brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass Syrien bald zur Ruhe kommt.

(http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/252760-assad-syrisches-volk-akzeptiert-die-extremistische-ideologie-der-wahhabiten-nicht)

Reaktion Teherans auf Terroranschlag im Süden Beiruts

Teheran (IRIB) - Die Sprecherin des iranischen Außenministeriums, Marzieh Afkham, hat den Terroranschlag im Süden von Beirut, bei dem unschuldige Menschen getötet und verletzt wurden, verurteilt.

Laut Mehrnews sagte Afkham: "Die Anschläge der terroristischen Gruppen und ihre Aktivitäten im Libanon und in der Region dienen unweigerlich den Interessen des zionistischen Regimes von Israel."

Der Anschlag heute im Süden von Beirut hat 5 Tote und über 50 Verwundete hinterlassen. Die Terrorgruppe Al-Nusrah hat sich in einer Erklärung zu dem Anschlag im Viertel Zahiyah im Süden Beiruts bekannt.

(http://german.irib.ir/nachrichten/inland/item/252884-reaktion-teherans-auf-terroranschlag-im-s%C3%BCden-beiruts)

Sicherheitskräfte untersuchen den Anschlagsort im Beiruter Vorort Haret Hreik. (Bildquelle: dpa)

Beirut (APA/IRIB) - Bei einer Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Dienstag vier Menschen getötet worden.

Ein Selbstmordattentäter habe sich in der schiitischen Vorstadt Harat Hreik im Süden von Beirut, in die Luft gesprengt, hieß es heute nach Angaben aus Sicherheitskreisen weiter. 20 Personen seien verletzt worden.

Auf Bildern des Fernsehsenders Al Manar waren ein brennendes Gebäude und ausgebrannte Autos zu sehen.

(http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/252866-vier-tote-bei-anschlag-auf-schiiten-viertel-in-beirut)