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Polizeikräfte haben am 6. März Arbeitslose und Arbeiter im Zentrum Athens, die gegen die Arbeitslosigkeit demonstrierten, auf provokative Weise angegriffen.


Die Demonstranten versammelten sich im Athener Zentrum und begaben sich zum Arbeitsministerium. Dort standen sie vor verschlossenen Türen, obwohl sie einen vereinbarten Termin hatten; die politische Führung des Ministeriums war gänzlich abwesend. Die Gewerkschafter verlangten das Erscheinen des Ministers, um das vereinbarte Treffen durchzuführen. Als es dazu nicht kam, kündigten sie an, dass sie sich zum Finanzministerium begeben werden, um sich dort mit einem Regierungsvertreter zu treffen.


Massive Polizeikräfte mit mehreren Einsatzwagen hatten dennoch den Weg der Demonstranten abgesperrt. Kurz darauf griffen sie die Demonstranten mit Schlagstöcken und Tränengas an, damit sie den Besuch des deutschen Bundespräsidenten nicht stören. Die Regierung hatte provokativ während des Besuchs ein Demonstrationsverbot verhängt.


Von diesem Angriff sind weder der KKE-Europaabgeordnete Babis Angourakis, noch Pressefotografen und Journalisten verschont geblieben.


Die Demonstranten begegneten dem Angriff kämpferisch und verurteilten mit Losungen die staatliche Gewalt gegen das Volk und zu Gunsten der Monopole. Sie verabredeten sich wieder für den Freitag, 7. März, zu der Kundgebung anlässlich des Internationalen Frauentages. Babis Angourakis verurteilte die Regierungswillkür und das provokative Verhalten der Minister gegenüber den Demonstranten, das Treffen im Arbeits- und im Finanzministerium abzulehnen. Er rief das Volk auf, die Kämpfe fortzusetzen und versicherte, dass die KKE stets an seine Seite stehen wird. Viele Gewerkschaften verurteilen mit entsprechenden Erklärungen die Haltung der Regierung gegenüber den klassenbewussten Demonstranten, die Sofortmaßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit verlangten, und Ziel der Angriffe der Polizei mit Tränengas und Schlagstöcken wurden.

(Quelle: http://inter.kke.gr/de/articles/Polizei-greift-Arbeiter-und-Arbeitslose-im-Zentrum-Athens-an/)