Seit einem Vierteljahrhundert wird uns Jahr für Jahr rund um den 9. November aufgetischt, dass die DDR durch einen friedlichen Aufstand seiner Bürger gestürzt worden sei.

Wie so oft ist der Rückblick auf historischen Ereignisse von Klasseninteressen gefärbt. Die Sicht auf das Ende der DDR ist keine Ausnahme sondern ein Paradebeispiel.

Da die DDR nicht mehr existiert und die BRD die nahezu volle Kontrolle über das geistige Leben hat, gibt es niemanden mit einer nennenswerten Medienmacht, der diese "Wahrheit" in Frage stellen könnte.

Die kleine ausbeutende Minderheit, die Kapitalisten der BRD, diktiert, wie man über die DDR und ihr Ende zu denken hat. Lediglich kleine linke und kommunistische Verlage und Publikationen wagen es, der herrschenden "Wahrheit" etwas entgegen zustellen.

Besonders auf dem Gebiet der DDR ist der Unmut über die Bevormundung, wie man über die eigene DDR-Vergangenheit zu denken hat, enorm. Diese Dokumentation hat es sich zur Aufgabe gestellt, das Ende der DDR aus der Perspektive der DDR-Bürger zu betrachten. Was hat es aufsich mit dem Begriff "Unrechtsstaat"? Was war die DDR wirklich? Was bedeutet ihr Verlust für die Proletarier in Ost und West? Kritisch wird auf die wahren Hintergründe eingegangen, warum die DDR am 03.10.1990 als "die neuen Bundesländer" an die BRD angeschlossen werden konnte und wer bei dieser Katastrophe welche Rolle gespielt hat.

Bei der Planung dieses Films wurde besonders an die junge Generation in Ost und West gedacht, die die DDR nie selbst kennen gelernt hat.

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